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 Große Halle

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BeitragThema: Re: Große Halle   Mi Jun 13, 2012 8:43 pm

Dass er den Namen des Mädchens nichts kannte, machte ihm in großen und ganzen nicht viel aus. Obwohl, es machte ihm sogar sehr viel aus. Er wollte wissen, wie sie heißt. Ob sie Geschwister hat, Eltern, Haustieren? Was ist ihre Lieblingsfarbe? Lieblingsband? Lieblingsessen? Lieblingsland? Viele fragen gingen dem Jungen durch den Kopf. Vor allem blieb ihm aber die Frage im Kopf, was dies für Auswirkungen haben wird. Lysander glaubte einfach nicht, dass er ohne einen Vorwurf oder Strafe aus dieser Sache heraus zu kommen. Nicht so, wie er seinen Vater kannte. Es war dämlich und naiv von Lysander, sich für eine Gryffindor zu interessieren. Immerhin ist es schon schlimm, wenn er sich nur mit ihr unterhielt! Er würde jedoch jede Strafe auf sich nehmen, solange sie verschont blieb. Das Mädchen traf keine Schuld und sie konnte nun wirklich nichts dafür, dass sie an den falschen geraten war. Das der verdammt falsche Typ sie interessant fand. Das rothaarige Mädchen hatte es nicht verdient, dass Lysander mit ihr Kontakt hatte und sie dadurch in Gefahr brachte. Ihr Worte brachten ihn zu einem traurigen Lächeln. „Oder mehr als dir bewusst ist!“, gab er dann schließlich kälter, als er es wollte von sich. Wie gerne hätte der Junge nun seine Arme um sie gelegt und sie in Sicherheit gewusst. Sicherlich würde Lysander ein Auge auf sie haben, immerhin schien sie geradezu von der Tollpatschigkeit gesegnet zu sein, was ihr Gleichgewichtsverlust nur zu gut deutlich machte. Dass sich ihre Augen in den Haaren des Jungen verloren hatte, blieb ihm nicht verborgen. Ein leichtes Lächeln wanderte auf seine Lippen. Was hätte er nun dafür gegeben, um ihre Gedanken zu kennen. Sicherlich wäre es durch aus interessant gewesen zu wissen, was sie an seinen lästigen Locken so interessant fand. Das kurze Beißen auf ihrer Unterlippe machte ihn dann etwas nachdenklich. Jedoch verschwand dieser Ausdruck, als ihr Lachen in seinen Ohren ertönte. Automatisch fühlte sich Lysander gut. Ihr Lachen war etwas, das ihn selbst erfreute und ihn auf einer Seite wirklich glücklicher machte. Was für ein Schwachsinn spinne ich mir hier zusammen. Verdammt es ist falsch!! F-A-L-S-C-H…. Ach halt die Klappe,.. kämpften verschiedenen Stimmen in seinem Kopf. „Natürlich, ich bin ein zu klein geratener Zwerg“ sagte er, während seinem grinsen. Ihr wunderschönes Strahlen, brachte ihn zu einem Liebenswürdigem lächeln. Fast schon hätte er aus Reflex eine Hand an ihre Wange gelegt und ihr davor noch eine ihrer roten Haarsträhnen hinters Ohr gestrichen. Er hatte bereits schon seine Hand gehoben, ließ sie jedoch schnell wieder sinken. Wie bescheuert.. Wieder lachte sie, über seine Bemerkung und im Nachhinein fand der diese selbst, mehr als nur lächerlich. „Na, das würde ich auch sagen, wenn du mir so was vorwerfen würdest!“ gab er lachend zurück, denn entsprach mehr als nur der Wahrheit. Er würde sicherlich nicht zu geben, wenn er von der Schönheit vor ihm träumen würde. Für irgendwas mussten Träume doch gut sein! Vor allem aber, weil niemand etwas dahin hineinpfuschen konnte! Er legte instinktartig seinen kopfschief, als sie sagte, dass sie sich verteidigen konnte. Ein verächtliches Lachen kam von seiner Kehle aus seinem Mund. „Die typische Gryffindor Aussage. Im Grunde würdet ihr nicht einmal einen Tag unter anderen Umständen überleben.“ Eiskalt und auf seine sonstige Art und weiße kam es aus einem Mund und sein Lächeln und alles andere freundlich war verschwunden. Er meinte es ernst, denn eigentlich sorgte er sich mehr als nur ein wenig um sie. Er wusste nicht, wie hart seine Worte waren, es sollte ihn auch nicht interessieren, doch auf einer Seite tat es ihm ein wenig leid. Lysander kannte es nicht anders. Man hatte ihm beigebracht, dass er mit einer solchen Einstellung in weniger als 24 Stunden sterben würde. Mit dieser Sichtweise war es nämlich üblich, Offensichtliches nicht wahrzunehmen. Er schüttelte kurz seinen Lockenkopf und sah sie etwas entschuldigend an. Dass würde reichen müssen, denn mehr brachte er gerade nicht über seine Lippen.
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BeitragThema: Re: Große Halle   So Jun 17, 2012 6:51 pm

Neugierig wie sie war legte Harmony ihren Kopf schief und lächelte den Jungen an. "Sag mal, wie heißt du eigentlich? Bist du nicht einer der Thurgoods?", platzte es aus ihr heraus. Sie wollte jetzt einfach wissen ob er tatsächlich der war, für den sie ihn hielt.
Ob seine Eltern tatscählich Todesser waren und ob er genauso dachte wie viele Slytherin, dass Muggelstämmige es nicht würdig waren das Zaubern zu lernen. Vielleicht konnte sje ihn dann ja vom Gegenteil überzeugen.
Bei seinen Worten und seinem traurigen Lächeln, wuschelte sie ihm doch durch seien Locken und grinste dabei. "Ach Quatsch. Ich kann auf mich aufpassen", antwortete sie augenzwinkernd und sah ihn freudestrahlend an. Sie hob ihre Hand um ihm nochmal durch seine Haare zu wuscheln, ließ sie jedoch wieder sinken, weil sie sich blöd dabei vorkam. "Wuschelkopf.", sagte sie lieb gemeint und strahlte über das ganze Gesicht. Sie hatte bemerkt, dass seine Laune angeschlagen war udn versuchte ihn dadurch aufzuheitern. Sie musste lachen, als er meinte, er wäre zu klein geraten. "Da muss ich dir Recht geben.", antwortete sie schmunzelnd. "Ach wirklich?", sagte sie nach eienr Weile und legte den Kopf erneut leicht schief. "Ich sage nur die Wahrheit.", fügte sie hinzu und hob ihre Hand als würde sie auf ihre Worte schwören. Als er jedoch seine nächsten Worte aussprach, starrte sie ihn mit großen Augen an und ihr Lächeln verschwand. "Da ist aber einer ganz schön arrogant.", antwortete sie daher nun ernster. "Ihr Slytherins habt doch nur eine große Klappe und nichts dahinter. Ich will euch mal sehen, wenn ihr ohne Zauberei einen Tag lang leben müsstet. Ihr würdet doch nicht auf die Reihe kriegen.", sagte sie nun und verteidigte damit auch gleich sich und alls, die muggelstämmiger Abstammung waren. Sie wusste sehr gut, dass es schwer sein konnte ohne Zauberei zu leben. Noch immer sehnte sie sich nach Einer Mutter udn einem Vater, die sich um sie sorgten und nach einem einfacheren Leben, doch außerhalb der Schule war Zaubern nicht erlaubt. Vor allem dort wo sie wohnte. "An deienr Stelle wär ich mir nicht so sicher, ob ich mich nicht doch wehren kann.", sagte sie dann und musste wieder grinsen. Ja, das junge Mädchen konnte selbst auch sehr vorlaut und frech sein, doch ihr Gerechtigkeitssinn war stark und sie würde sich niemals etwas vorschreiben lassen und immer zu ihren Aussagen stehen. "Ich glaubem, du solltest versuchen positiver zu denken!", sagte sienun und sah ihn wieder mit einem freundlichen Lächeln an. Sie hatte, als sie ihn ansah in diesem Moment nur noch das Gefühl, dass er in seinem Leben einfach noch nie daran geglaubt hatte, dass das Unmögliche möglich gemacht werden kann. "Schließ mal die Augen.", sagte sie leise zu ihm und sah ihm direkt in die Augen. "Ich möchte dir mal etwas zeigen.", fügte sie noch hinzu und sah ihn weiterhin an.
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BeitragThema: Re: Große Halle   Mi Jun 20, 2012 4:58 pm

Die Neugierde des Mädchens war mehr als nur begründet. Immerhin stand sie nun mit Lysander hier am Slytherintisch und wusste nicht einmal wie ihr Gesprächspartner hieß. Selbst er fragte sich, wie wohl seine reizende Gesellschaft mit Namen hieß, fragen jedoch, daran hätte er nicht gedacht. Immerhin musste er sich etwas zurückhalten. War ja nicht gerade so, dass die Gryffindor einen guten Ruf bei den Slytherins hatten. Genauso hatten sie keinen Guten Ruf bei seinem Vater. Muggelstämmige waren unter ihnen und vor diesen sollte er sich doch mehr als nur fern halten. Er sollte sie verachten. Immer noch nicht wusste er, warum das eine gute Idee war. Lysander verstand es nicht, doch seinen Vater danach zu fragen hätte noch viel schlimmere Konsequenzen nach sich, als die Unwissenheit. Es würde ihm zeigen, dass der Junge doch zweifel hatte. Zweifel an der ganzen Reiblutsache. Die anderen Dinge schienen ihm da viel klarer zu sein, weshalb er auch nichts gegen die dunkle Seite einzuwenden hatte. Er fühlte sich dort wohl! Immerhin war das auch die einzige Seite die er wirklich kannte. Einen kurzen Moment dachte er nach, ob es wirklich eine gute Idee war, ihr seinen wahren Namen zu sagen. Die Gerüchte um die Thurgoods waren immerhin wahr, auch wenn er diese nie bestätigt hat. „Ich bin Lysander. Der älteste der Thurgoods. Und du bist?“ fügte er noch fragend hinzu. Innerlich zerriss es ihn fast. Lysander ärgerte sich doch tatsächlich darüber, dass er ihr seinen Namen verraten hatte. Was würde sein Vater nur mit ihm anstellen, wenn er davon Wind bekommen würde? Der Junge wollte nicht länger darüber nachdenken. Es würde immerhin schlimm genug enden!

Als sie ihm durch die Haare wuschelte sah er nur kurz verdutzt aus der Wäsche. Hatte sie ihm gerade wirklich durch die Locken gewuschelt? Okay, das war merkwürdig! Kam es ihm fast schon im Gedanken blitz durch den Kopf geschossen. Bevor er sich aber zurück halten konnte strich er ihr dann vorsichtig eine Haarsträhne hinter ihr Ohr. Dass sie bereits geantwortet hatte, ließ ihn ziemlich kalt. Seine Augen nahmen nämlich in diesem Moment wieder ihre Hand wahr, die auf dem Weg war zu seinen Haaren. Kurz bevor sie überhaupt aber erst auf seiner Gesichts höhe war ließ sie diese wieder sinken. Mit einem Lächeln auf den Lippen nahm er kurzer Hand ihre Hand in seine. „ Das hoffe ich, rot Haar.“ Sagte er dann endlich. Nach seinen Worten wurde ihm erst wirklich bewusst, was er dort gerade tat und ließ ihre Hand wieder los. Ich bin sowas von Tod.. durströmte es sein Gehirn. Sein Vater würde Kleinholz aus ihm machen, dass stand jetzt schon fest! Über seine spaßenden Worte, das er zu klein geraten war musste sie lachen. Es freute ihn, dass er sie wirklich zum Lachen brachte. Als es dann zu dem Thema mit dem träumen kam und sie ihn mit schiefgelegtem Kopf ansah musste Lysander einfach antworten. „ Definitiv! Da ist der Unterschied. Ich bevorzuge eine Lüge.“ Gestand er offen wofür er sich keine zwei Sekunden später selbst Ohrfeigen könnte. Vielleicht würde es klappen, wenn ich nun anfange zu lachen.. es als ein Scherz tarne? Die Idee schien Wirkung zu haben, denn es dauerte keine Sekunde länger bevor der Junge anfing zu lachen. Ob sie es ihm glauben würde, na das war eine ganz andere Frage.
Das sie auf seine Aussage nicht gerade glücklich reagieren würde, war dem Thurgood Jungen selbstverständlich bewusst. Die naive Einstellung, die die Gryffindors, die er kannte an den Tag legten war tödlich. Sie würden es niemals verstehen, dass sie so leichte Ziele waren. Ihre Worte, die sie ihm einfach so an den Kopf knallten brachten ihn nur zu einem fast schon sarkastischen Lächeln und einem Kopfschütteln, dabei waren seine Augen nach oben gerichtet. Dachte sie wirklich, dass er nicht auch einmal ohne Zauberei auskommen musste? Das musste er 17 Jahre seines Lebens, wie jeder andere Zauberschüler an dieser Schule auch. Immerhin war das Zaubern außerhalb der Schule untersagt bis zum 17ten Lebensjahr. Da hatte Lysander doch ein Heiden Glück gehabt, dass er nun schon 18 war. „ Du bist ganz schön taff!“ gab er jedoch dann nur vor sich und lächelte etwas netter. Der Junge würde nun nicht Anfangen ihr Dinge an den Kopf zu knallen, denn es würde Schluss endlich doch zu nichts führen! Er zog die Augenbrauen hoch, als er ihre Worte davon vernahm, dass sie sich vielleicht doch verteidigen konnte. Mit einem Mal sah der Junge sich in der Halle um. Der Slytherintisch war nun so gut wie leer und die Halle hatte sie auch deutlich geleert, darum zögerte er nicht länger. Seine rehbraunen Augen wanderten wieder zu ihren, bevor er ihr dann schnell ihre Füße vom stabilen Boden wegzog. So dass sie nach hinten viel. Nicht einmal eine Millisekunde hatte es gedauert, bis seine Arme ihren Körper auffing, damit er nicht zu Boden fiel. Sie war nicht weit nach hinten gefallen und doch schien es Lysander, als hätte er sie überrascht. „Vielleicht, kannst du es doch nicht.“ Gab er dann grinsen von sich und setzte sie vorsichtig wieder auf ihre eigenen Beine.
Ihre Nächsten Worte brachten ihn zum Lachen. Er sollte positiver denken? Würde er das nicht tun, dann würde er nicht mehr hier stehen. Immerhin hätten ihn dann die Gedanken an die Strafen, die sein Vater über ihn ergehen lassen würde in die Flucht geschlagen. Doch erst stand noch hier, trotz all den Gedanken. Nur weil er positiv dachte! Wie Positiv sollte der Junge denn noch denken?! Verwirrt sah er sie an, als sie sagte, dass er seine Augen schließen sollte. Lust dazu eine endlose Disskusion zu führen, die dann sowieso damit endete, dass er seine Augen schloss wollte er dann doch nicht führen. „ Gut.. du solltest mein Vertrauen, dass ich dir jetzt gebe aber nicht unbedingt benutzen.. könnte bitter böse enden.“ Grinste er noch und schloss dann seine Augen. Was sie vor hatte wusste er nicht. Er musste sich wohl oder übel überraschen lassen.
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BeitragThema: Re: Große Halle   Mo Jun 25, 2012 7:41 pm

Die Gedanken des jungen Mädchens kreisten um diesen jungen Mann und sie sah ihn mit einem neugierigen Lächeln an. Als dieser jedoch tatsächlich sagte, er sei Lysander Thurgood, starrte sie ihn mit großen Augen an. Sie hatte ihn also tatsächlich für genau den gehalten der er war. Eigentlich hielt Harmony nichts von Vorurteilen, doch den Gerüchten den Thurgoods gegenüber, sie seien Todesser, schenkte sie doch glauben. Es mochte naiv sein, doch die junge Gryffindor war sich sicher, dass es nicht ohne Grund die Gerüchte über die ganzen Slytherins und die Todesserfamilien gab. Gerüchte standen nie ohne einen guten Grund und daher sah sie den Thurgood auch mit einem leicht skeptischen Lächeln an. "Sollte sie ihm wirklich verraten wer sie war? Denn an ihrem Nachnamen konnte er vielleicht zumindestens erkennen, dass sie mit Will verwandt war und er war im Gegensatz zu ihr ein Slytherin. Er würde jedoch schnell merken, dass sie nicht reinblütig sein konnte, da Will sonst wahrscheinlich schon von ihr erzählt hätte. Da sie jedoch stolz darauf war, muggelstämmig zu sein, schmunzelte sie nur und zwinkerte Lysander zu. "Harmony. Harmony Anderson.", sagte sie kurz und knapp, da ihr ihr komplette Name zu lang war.
Sie wollte ihm gegenüber nun wirklich keien Vorurteile haben, doch wenn es stimmte und seine Familie wirklich zu den Todesserfamilien gehörte, dann hatte Harmony gerade einen riesigen Fehler begannen und riskierte es, sich in große Gefahr zu bringen. Schulterzuckend starrte sie daher verlegen an ihm vorbei zur großen Tür, die aus der großen Halle führte.
Sie schielte jedoch immer wieder zu seinen Haaren und lächelte schüchtern. Als er ihr jedoch eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich und sogar ihre Hand festhielt als sie diese erneut hob um ihm durch seine Haare zu wuscheln, starrte sie zu Boden. Ihr war es mehr als peinlich, dass sie hier einem Jungen gegenüber stand der wahrscheinlich für gewöhnlich zu ihren Feinden gehörte und musste sich eingestehen, dass sie ihn mehr als nur interessant fand. Jedoch ließ er ihre Hand so schnell wieder los, wie er sie in die Hand genommen hatte und sie sah ihm mit leichtem Lächeln in die Augen. "Entschuldige.", sagte sie leise, schon fast flüsternd und biss sich erneut auf ihre Unterlippe. Jungs gegenüber war das junge, sonst so fröhliche und aufgeschlossene Mädchen doch tatsächlich schüchtern und obwohl sie wusste wer dieser besondere Junge ihr gegenüber war, brachte sie nun kaum mehr ein Wort heraus.
Als dieser jedoch meinte, er würde eine Lüge bevorzugen würde, sah sie ihn irritiert an. "Tatsächlich?", fragte sie ihn verwirrt. Als er jedoch anfing zu lachen und sie lachte einfach mit. Sie wusste zwar nicht einmal wieso, aber sie wurde mitgerissen. Seine Worte ihr gegenüber hatten sie jedoch verletzt und daher klang das Lachen schnell wieder ab.
Seine nächsten Worte nahm sie jedoch als Kompliment und sie lächelte wieder. "Das habe ich von meinem Bruder gelernt.", scherzte sie, denn über den waren Grund wollte sie nichts sagen. Ja, das Mädchen war ziemlich vorlaut udn frech, aber sie hatte gelernt sich mit Worten zu verteidigen und konnte sehr schnell aus der Haut fahren, wenn etwas über ihre Familie oder annähernd und auch nur Ansatzweise etwas über muggelstämmige oder Schwächere gesagt wurde.
Auf seine folgende Reaktion war sie jedoch nicht gefasst und sah ihn daher völlig verdutzt an, als sie in die Luft flog. Er hatte sie jedoch aufgefangen und sie sah ihn daher mit strahlenden Augen an. "Wenn du wollen würdest, dass mir etwas zustößt, hättest du mich nicht aufgefangen.", sagte sie daher grinsend und zwinkerte ihm zu. "In Gefahrensituationen weiß ich schon mich zu wehren, glaub mir.", fügte sie noch hinzu und war überrascht als der Junge tatsächlich die Augen schloss. Dass er ihr tatsächlich zu vertrauen schien, verblüffte sie doch ein wenige. Sie nahm seine Hände und grinste. "Aber schön die Augen geschlossen halten.", sagte sie und zog ihn vorsichtig durch die große Halle. Die einzelnen Schüler, die noch in der Halle waren, starrten die Beiden verwirrt an doch das interessierte Harmony reichlich wenig. Sie ging auf das Lehrerpult zu, führte ihn jedoch daran vorbei, bis sie vor der Tür standen, die ins Pokalzimmer führte. Davor stand eien Vitrine mit ein paar Abzeichen. Darunter waren auch Abzeichen muggelstämmiger Zauberer. Doch was sie ihm eigentlich zeigen wollte, war eine Inschrift unten am Fuß des Schrankes, in der besagt wurde, dass man nur alles schaffen konnte, wen man an sich selbst glaubte. Sie beugte sich zu ihm vor. "Okay, öffne die Augen.", flüsterte sie ihm ins Ohr und sah ihm einen Augenblick später in die Augen.
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BeitragThema: Re: Große Halle   Fr Jul 06, 2012 4:43 pm

Lysander war fast schon darauf besessen zu erfahren, wie sie darauf reagieren würde, wenn sie wüsste, dass er einer der Thurgoods ist. Einer der Todesserfamilie. Natürlich ist auch diese Aussage nicht wirklich so. Eigentlich sind in seiner Familie nur sein Vater und er, treue Todesser. Obwohl, ob man Lysander als treuen Todesser bezeichnen konnte, naja das stand wohl noch mehr oder weniger infrage. Natürlich aber steckte in jedem Gerücht, so auch in diesem, ein kleiner Funke Wahrheit. Zwar ist dieses Gerücht etwas übertrieben, doch im Grunde triff es sogar zu. Er hatte sich auf die dunkle Seite geschlossen. Viele Gründe ritten ihn dazu, doch eigentlich, hatte er nie eine andere Wahl gehabt und doch, interessierte es Lysander auch gar nicht. Was machte es für einen Unterschied, auf welcher Seite man stand. Gut, es machte einen riesigen Unterschied, aber das ändert nicht die Lebensqualität eines Menschen. Der Junge musterte jede Bewegung und jede einzelne Gesichtsveränderung von ihr. Sie hatte also tatsächlich von diesen Gerüchten gehört und schenkte ihnen Glauben. Kluges Mädchen … vielleicht begreift sie nun, in welcher Gefahr sie schwebt! Kam es in seinem Kopf. Klar war aber, dass er ihr niemals ein Haar krümmen würde. Niemals! Als sie dann doch schmunzelte, da fiel ihm fast schon etwas sichtbar ein Stein vom Herzen. Wenigstens versuchte sie es, gelassen zu nehmen. Als sie dann ihren Namen verriet, lächelte er kurz und überlegte. Harmony Anderson. Ein wirklich schöner Name, wie der Junge fand und doch, irgendwas in ihm schreite förmlich nach Alarm. Wie automatisch suchte der Junge nach diesem Familiennachnamen in seinem Kopf. Irgendwoher hatte er ihn doch schon einmal gehört. Vor allem aber war er zu menschlich, um vollkommen Reinblütig zu sein. Vorsichtig biss er wieder die Zähne zusammen. Verflucht, in welcher Gefahr sie nun schwebt.. wenn sie kein Reinblut ist.. flüsterte die Stimme in seinem Kopf, immer und immer wieder. Systematisch ging er die Namen durch, bis es ihm endlich wieder einfiel. Es erwischte ihn hart, als er es dann endlich verstand. War sie tatsächlich mit William verwand? William, der zu den Slytherins zählte? Nach und nach stürzte sich immer mehr Frage auf den Jungen. Immer mehrere Dinge gingen ihm durch den Kopf und man sah ihm es an. Er war in diesem Moment, einfach wo anders. Weit weit weg von diesem Ort. Irgendwas schrie ihn innerlich an, endlich zu gehen, denn je länger er blieb, umso mehr Gefahr setzte er sie aus. Erst die Haarwuschel Aktion holte ihn wieder in die Realität zurück. Ließ ihn sogar all diese Stimmen vergessen, denn auf einmal sah er nur noch dieses wunderschöne Mädchen. Es war ihm Schlussweg einfach egal, was sie war. Reinblut oder Muggelstämmig. Sagen wir, einfach nur für diesen Moment war es ihm egal. Der Kontakt zu ihr, das wurde ihm dann wieder nach und nach bewusst, war mehr als nur bedrohlich. Was würden die anderen Todesser mit ihr machen, wenn sie dies Erfahren würden. Was würde sein Vater mit dem Jungen anstellen? Er mochte es sich gar nicht erst weiter ausmalen, zu schlimm waren bereits die Erinnerungen an die anderen Male, an denen es bloß harmlose Taten waren. Dass die Augen des Mädchens vom Boden wieder zu seinen wanderten, zauberte auch ihn, trotz allem, ein Lächeln ins Gesicht. Fast hätte er ihr schon wieder durchs Haar gestreichelt, doch er steckte davor seine Hände in seine Hosentaschen. Dort würden sie nichts Falsches tun können. Zumindest hoffte Lysander dies für einen Moment. Dass ihr natürlich das mit der Lüge nicht entgangen war, nun das war dem Jungen mehr als nur glasklar gewesen. Einen Moment lang nahm er sich zusammen. Sah kurz an ihr vorbei und lächelte leicht. Ihre Entschuldigung brachte ihn kurz zum Lächeln. „Schon…okay..“ fügte er nur hinzu. Ich habe meinen Geschwistern damals ins Gesicht gelogen, ohne ein Anzeichen von einer Lüge zu machen. Alle anderen ebenfalls. Warum VERDAMMT FÄLLT ES MIR BEI IHR SO SCHWER! Am liebsten hätte er sich selbst einfach gehasst. Wie konnte er nur so naiv sein und sich nicht einmal anstrengen. Mit aller Überzeugungskraft, die er in diesem Moment aufbringen konnte, brach es dann aus ihm heraus. „Nein natürlich nicht.“ Seine rehbraunen Augen trafen auf ihre und mit aller Kraft versuchte er standhaft zu bleiben, blickte dann jedoch wieder weg. Er hielt es tatsächlich nicht aus, sie anzulügen. Was war nur sein Problem? Der Junge konnte langsam nicht mehr. Irgendwas stimme doch hier ganz und gar nicht. Als sie dann fortfuhr und ihren Bruder erwähnte, durchzuckte ihn es. Wie sehr er sich doch wünschte, dass es nicht Will ist, denn sie als ihren Bruder bezeichnete. Wie schnell würde Lysander sonst in diese Gefahr hinab rutschen. Obwohl, Will sicherlich nicht zulassen würde, dass Todesser ihr etwas antun. Dafür hätte Lysander sogar garantieren können. Was Familie anging, schien der Slytherin genauso sehr zu seiner zu stehen, wie es eben der Junge selbst tat. Er schluckte einen kurzen Moment, bevor er sich dann überwand und sie darauf ansprach. „Du bist nicht zufällig mit William Anderson verwandt, oder?“ Er versuchte es beiläufig klingen zu lassen, doch es viel ihm schwerer als gedacht. Dass William einen Drang zur dunklen Seite hatte, na das merkte man allein schon nur von hin sehen. Zumindest konnte Lysander es deutlich wahrnehmen.

Als sie sich über seine Aktion äußerste schüttelte er nur kurz enttäuscht lächelnd den Kopf. Er wollte ihr doch nur klar machen, dass jeder verletzlich ist. Egal für, wie stark man sich hält. Jeder muss immer und überall achtsam sein. „Wäre es nicht zu auffällig, für jemanden wie mich, dich hier zu verletzen?“ Er schüttelte noch einmal seine Locken, bevor er sie ansah. „Überschätzung ist der gleiche Fehler, wie Überschätzung, Miss Anderson“, alberte die Stimme von Professor Snape nach.

Nun aber stand er so verletzlich wie noch nie vor ihr. Einer eigentlich fremden Person. Wie naiv der Junge doch tatsächlich war. Als sie dann nach seinen Händen griff, musste er automatisch lächeln. Auf ihre Worte nickte er kurz. Was gab es denn dazu viel zu sagen. Ohne lange weiter darüber nachzudenken, ging er dann Schritt für Schritt mit ihr mit. Er konnte fast schon starrenden Augen der anderen Schüler auf sich spüren. Unangenehm.. Ja es war verdammt unangenehm! Jedoch vertraute er ihr. Wieso auch immer. Er vertraute der Gryffindor einfach. Als sie dann endlich stehen blieben und der Junge endlich seine rehbraunen Augen wieder zum Vorschein bringen durfte. Es dauerte nicht lange, bis seine Augen die Inschrift erfasst hatte und sie Wort für Wort las. Mit einem Lächeln auf den Lippen sah er wieder zu ihr. Jedoch blieb ihm das Fragezeichen im Hinterkopf. Was um alles in der Welt wollte sie damit erreichen? Allein das blieb ihm schon ein Rätsel. „Sehr.. schön.. der Schrank.“ Gab er kurz mit einem lieb gemeinten ironischen breiten Lächeln von sich.
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BeitragThema: Re: Große Halle   Mo Jul 16, 2012 6:59 pm

Mit schief gelegtem Kopf musterte Harmony den Slytherin und musste seufzen. Er schien tatsächlich auch eine unangenehme Seite zu haben, denn sein Blick mit dem er sie nun ansah, gefiel der Schülerin nicht besonders. Doch sie merkte schnell, dass der nicht von dauer war und lächelte ihn an. Sie stellte sich wieder auf Zehenspitzen und musterte den älteren Schüler. Er schien tatsächlich zu überlegen wer sie war, denn ihr Nachnahme schien ihm etwas zu sagen. Natürlich wusste sie, dass er Will kennen musste, sagte jedoch nichts weiter dazu. Sie sah ihm nur in die Augen und versuchte weiter zu lächeln. "So, jetzt weiß ich wer du bist und du weißt wer ich bin.", sagte sie dann schmunzelnd und zwinkerte ihm zu. "Dann kennen wir uns jetzt also...", murmelte sie kaum merklich und strahlte über das ganze Gesicht. Woher sie diese Lebensfreude nahm, konnte man nicht sagen, doch Lysander weckte immer mehr Interesse und Neugier. Nur zu gern hätte sie gewusste, was er in diesem Moment dachte, doch das würde er ihr nicht sagen und das war ihr bewusst. Sein Lächeln brachte sie dazu nur noch fröhlicher zu Schmunzeln und sie wandt ihren Blick nicht von ihm ab. Auf seine nächsten Worte hin zuckte sie nur mit den Schultern. "Sicher?", fragte sie nach und zeigte ihr breitestes Grinsen. Als sie sich in die Augen sahen, schaute sie ihn verlegen an und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Als er jedoch wieder wegsah, seufzte sie leicht und sah ihn von unten zu ihm hochsehend an. Sie bekam jedoch große Augen, als er sie nach ihren fröhlichen Erzählungen über ihren Bruder, fragte, ob sie mit Will verwandt war. Sie schluckte und starrte auf ihre Füße. Nach einigen Minuten des Schweigens nickte sie und sah vorsichtig wieder zu Lysander. „Dabei scheint er es eigentlich ganz schön gut geheim halten zu können.“, sagte sie dann und musste leicht lachen. Dass sich ihr Cousin für ihre Eltern schämte, war nicht zu übersehen, aber trotzdem waren sie eine Familie und Harmony wusste daher oft nicht wie sie ihm gegenübertreten sollte. Natürlich wusste sie, dass er komplett andere Ansichten hatte als sie, aber sie wusste genauso gut, dass er in größter Not für sie da sein würde. „Vergiss einfach, was ich gesagt habe.“, sagte sie daher ganz schnell und lächelte.
Völlig verwirrt über Lysanders Äußerungen, starrte sie ihn einfach nur an. „Ich... äh.. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung.“, stotterte sie vor sich hin, weil sie nun wirklich nicht wusste was sie dazu sagen sollte. Das war bei Harmony zwar eine seltenheit, doch in diesem Moment war sie einfach zu sehr über die Reaktion des Slytherins überrascht, dass sie nur über ihn staunen konnte.
Dass er ihr jedoch sein Vertrauen schenkte, brachte sie nunmehr zum Lächeln. Als sie nun vor dem Schrank standen, musste sie über Lysanders Worte den Kopf schütteln. „Ich meine die Worte! Siehst du die Abzeichen? Das beweist doch nur, dass muggelstämmige Zauberer genauso viel erreichen können wie reinblütige, wenn sie es nur wollen. Genauso gut können wir genauso viel erreichen wie ausgewachsene Zauberer!“, sagte sie mit voller Eifer und lächelte ihn weiter an.
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BeitragThema: Re: Große Halle   Do Jul 19, 2012 6:50 pm

Den Blick, den er Harmony zugeworfen hatte sollte nicht böse sein. Zumindest hatte er nicht vor ihr Angst zu machen. Doch seine dunkle Seite, nun die konnte der Zauberer nun eben auch nicht leugnen. Wie den auch, Lysander gab sich eben wirklich viel Mühe diese Seite zu verbergen, doch aus irgendeinem Grund funktionierte das bei Harmony einfach nicht. Ihre Augen zogen ihn fast schon in eine Art bann und wegschauen viel dem Jungen mehr als nur schwer. Auf was hatte er sich denn da nur eingelassen. Sie schien eine stolze Muggelstämmige zu sein, zumindest kam es ihm so rüber. Das würde mehr als nur Ärger geben. Um sich selbst machte er sich nur recht wenig Gedanken. Im Grunde hatte er einfach nur eine riesen Angst darum, dass sie ihr etwas an tun würden. Sie schien so verletzlich und unwissend. Allein das machte ihn wahnsinnig. Lysander konnte sich nicht einmal vorstellen, dass ihr etwas passieren würde. Allein nur der anfangs Gedanke brachte ihn zum Verzweifeln. Er wollte nicht ohne sie sein, aus irgendeinem Grund. Er wollte sich einfach zu sich ziehen, einen Arm um sie legen und so durch die langen und teils kalten Flure des Schulhauses führen. Sich nicht anmerken lassen, wie sehr er sich sorgte. Nein er wollte einfach nur bei ihr sein. Sehen, dass sie in Sicherheit war, bei ihm. Bei ihm?! Dort war sie doch nur noch mehr in Gefahr. Umso näher sie ihm kam umso wahrscheinlicher kann es sein, dass ihr etwas passiert. Wie konnte der Junge nur so egoistisch denken. Er war ein Slytherin und hatte es nicht anders gelernt, aber hier war es etwas anderes. Sie war anders. Einfach interessant und das erstaunte ihn. Dass sie sich etwas zum Lächeln zwingen musste, nun das blieb ihm nicht aus. Leicht fragend legte er seinen Kopf schief. Natürlich ging ihm die Frage mit William nicht aus dem Kopf. Bei ihren Worten musste Lysander leicht lachen. Ja nun wussten sie, wer sie waren. Doch kennen? Nun da gehörte schon mehr dazu, als nur ein paar Worte, die den Namen beinhalteten. „Nun.. ich glaube nicht, dass ich dich schon wirklich kenne.“ Fügte er dann lächelnd hinzu. Ihre Augen waren einige Moment aufeinander gerichtet und es kam ihm vor wie eine Ewigkeit. Allerdings breitete sich in ihm diese Angst um sie wieder aus und ließ ihn einen Moment wegsehen. Wie konnte er so etwas Unschuldiges, wie sie es war aufs Spiel setzen. Warum verdammt, nehm ich mir sie so zu herzen?! Das ist doch sonst nicht meine Art!! Gedanken über Gedanken überschlugen sich und langsam wusste der Junge sich nicht mehr zu helfen. „Warum hält er jemanden wie dich geheim? Das verstehe ich nicht ganz.. aber ich verstehe William sowieso nicht ganz, in jeder Hinsicht.“ Gab er geschlagen zu. Er hatte noch nie ein Wort mit dem Slytherin gewechselt und doch schien es Lysander so, als wäre das nicht nötig, um sich ein Bild über ihn zu machen. Er ließ sich aber nicht weiter darauf ein. Schlimm genug, dass sie mit diesem Jungen verwand, war! Natürlich blieb es ihm nicht aus, dass sie erstaunt über sein Verhalten war. Wie denn auch, es war ihr ja fast schon dick und fett über die Stirn geschrieben. Lysander konnte darüber nur erstaunt schmunzeln. Sie war einfach hinreißend und doch war es so falsch! Nun aber konnte er es sich nicht verkneifen. Leicht lächelnd zog er eine Hand aus seiner Hosentasche und strich ihr über ihre Wange hin zu ihrem Haar und strich, die wieder hervorgekommene Haarsträhne wieder dahinter. Erst danach merkte er, wie dämlich er doch war, und verstaute sofort seine Hand wieder in seiner Hosentasche, nicht dass er auf noch dümmere Ideen kam.

Nun standen sie also hier vor diesem verstaubten und eintönigen Schrank. Lysander verstand nicht, was dieser Schrank so besonders machen sollte, dass er mit geschlossenen Augen durch die gesamte Halle geführt werden musste. Klar hatte er den Schrank schon gesehen, doch interessiert hat der Slytherin Junge sich dafür nicht. Warum auch?! Mehr als öde Trophäen und so Zeug waren sowieso nicht zu sehen. Die Inschrift ins Besondere war nicht gerade sehr spannend. Seine Worte klangen mehr abwesend als irgendetwas anderes. Leicht verwirrt wanderten seine Augen zu ihr. Er konnte nicht verstehen, wie sie diesen Schrank so faszinierend anschauen konnte. Er wartete ihre Worte ab und musste sich selbst dazu zwingen, nicht zu lachen. Natürlich zuckten seine Gesichtszüge wie Wild. Vermutlich sah er nun aus, wie der letzte Trottel, doch es war einfach zum schießen. Sie hatte doch nicht wirklich gesagt, dass Muggelstämmige genauso viel erreichen konnten wie Reinblüter und Schüler so viel wie Erwachsene. Manchmal fragte er sich doch, wo sie nur so viel Fantasie auftreiben konnte. „Vielleicht hast du recht!“ brachte er dann irgendwie heraus. Er hatte nicht die Lust dazu, sich mit ihr nun stundenlang über so etwas zu unterhalten. Immerhin stand er offiziell für seine Geschwister und alle anderen auf der guten Seite. Er durfte sich nichts anmerken lassen, weshalb er natürlich nicht widersprach und doch ließ ihm sein Stolz nicht zu, ihr zu zustimmen.
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BeitragThema: Re: Große Halle   Fr Jul 20, 2012 8:17 pm

Aus einem unbegreiflichen Grund konnte Harmony ihren Blick von dem Slytherin nicht lassen, obwohl es ganz offensichtlich war, dass er zumindestens nicht besonders begeistert von Muggelstämmigen war. Sie wusste zwar nicht, dass er eigentlich auf der bösen Seite stand, doch irgendetwas an ihm, verriet einen Teil seiner Einstellung, vielleicht waren es seine Blicke oder das, was seien Augen ausstrahlten, doch Harmony verdrängte diese Tatsache. Als er jedoch meinte, dass er nicht glaubte sie wirklich zu kennen, musste sie lachen, denn er hatte absolut Recht damit. "Wenn man Jeden gleich nach ein paar Minuten kennen würde, wär die Welt doch auch langweilig, oder?", antwortete sie ihm grinsend und legte auch den Kopf schief. Viele Gedanken kreisten in ihrem Kopf umher. Was er wohl dachte oder was er tun würde, wenn er mehr über sie wusste...
Auf seine nächsten Worte hin, seufzte die Gryffindor. "Naja seine Eltern sind das genaue Gegenteil von Meinen.", antwortete sie und vernachlässigte dabei die Tatsache, dass ihre Eltern auch schon seit sehr langer Zeit tot waren. "Ich könnte mir vostellen, dass seine Eltern sich nicht sehr von deinen unterscheiden.", fügte sie noch leise hinzu und lächelte leicht. Das war nicht böse gemeint, doch sie hatte einfach das Gefühl, dass sie damit nicht so ganz falsch lag. Sie wusste, dass William's Eltern Todesser waren und sie daher Harmony nicht zu ihrer Familie zählten und verachteten. Sie hatte es einfach im Gefühl, dass Lysander's Eltern da nicht anders dachten. "Ich glaube, ich entspreche einfach nicht seinen Vorstellungen...", sagte sie nun leise und starrte zu Boden. Sie konnte einfach nicht vestehen, wieso ihre eigene Familie sie so sehr verachtete, auch wenn sie nur entfernt verwandt mit Will verwandt war, da Harmony durch viele Generatiionen und wie sie es nannten durch Blutsverräter, muggelstämmig war. Doch sie war froh, dass Lysander mit William wenigstens nicht so ganz auf eienr Wellenlänge war auch wenn Harmony Will zu ihrer Familie zählte, war er doch nicht immer besonders nett zu ihr gewesen. Als Lysander der Schülerin ein Haar aus dem Gesicht strich, lächelte sie verlegen und sah zu ihm hoch. "Danke.", sagte sie leise.
Aber seine Reaktion über ihre Worte wegen dem Schrank, verwunderte sie doch ein wenig. In seinen Augen sah sie, dass er nicht sonderlich begeistert von ihm war und sie seufzte erneut. Sie konnte es ihm einfach nicht abnehmen, dass er ihr wirklich zustimmte und er sich keine eigene Meinung über ihre Worte bildete. Sein skeptischer Blick verriet alles udn sie grinste nur. "Du kannst nicht besonders gut lügen.", sagte sie daher schmunzelnd und zwinkerte ihm zu, beließ es jedoch dabei. Sie sah ihm jedoch auch an, dass er keinen Streit wollte und den wollte sie auch nicht, weswegen sie das Ganze einfach als kleinen Scherz ansah und mit den Schultern zuckte. "Jedem die eigene Meinung.", sagte sie lächelnd.
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BeitragThema: Re: Große Halle   Mo Jul 23, 2012 6:39 pm

Lysander konnte nicht verstehen, was Harmony so interessant an ihm fand. Nun er war groß, hatte dunkle Haare und braune Augen. Er war der älteste des Thurgood Quartettes und der Einzige von ihnen, der auf der dunklen Seite stand. Er ist sehr scheu anderen gegenüber und wirkt sehr kühl. Nicht sehr positive Eigenschaften. Nun, zumindest wenn man ihn fragte. Was alles fand dieses hübsche Mädchen an ihm, wenn sie selbst ihre eigene Sicherheit aufs Spiel setzt. Ihre Worte brachten ihm zum Lächeln. „Da hast du recht. Sonst wäre es unnötig jemanden um ein nächstes Treffen zu bitten, oder nicht?“ gab er dann lächelnd zurück. Es dauerte einen Moment, denn sie schien den Zusammenhang nicht verstanden zu haben. Zumindest dachte das Lysander. „Das war eine indirekte Anspielung darauf, ob wir uns einmal wieder treffen sollten..“, sagte er dann und griff sich mit einer Hand an seinen Hinterkopf. Es wirkte etwas unsicherer, denn normalerweise fragte er so etwas nicht. Warum auch? Mädchen interessierten ihn im Moment einfach nicht wirklich. Harmony jedoch, ja für sie würde er jede Regel brechen. Alle Ziele vergessen, die er seit er Denken kann, hat. Warum? Nun.. dass war noch zu verwirrend für den Slytherinjungen.

Jedoch versteinerte sich seine Mimik, als er ihre nächsten Worte hörte. In seinem Kopf wiederholte er diese wieder und wieder. Mit einem kalten und fast schon fiesen Lachen sah er sie dann an. „Du glaubst wirklich, dass meine Eltern auf der dunklen Seite sind oder?“ Mit einem Kopfschütteln sah er sie an. „Du hast nicht das Recht über meine Eltern zu urteilen. Du kennst sie nicht, und selbst wenn geht es dich nichts an.“ Fast schon zischend kam es aus seinem Mund. Ja das Mädchen hatte einen wunden Punkt getroffen. Niemand durfte über seine Familie reden, vor allem nicht über seine Eltern. Und das diese Worte nicht anders gemeint waren, war sehr zu bezweifeln. Lysander hatte sich merkbar angespannt und wirkte um vieles Kühler. Am liebsten hätte er nun sein Zeug zusammen gepackt und wäre gegangen, doch irgendetwas hielt ihn hier fest. Erst bei ihren Worten, mit der Vorstellung musste er wieder leicht lächeln. „Ist doch ein tolles Gefühl, anders zu sein.“ Gab er dann zu, denn hier in der Schule musste er nicht immer die Vorstellungen seines Vaters in den Tat umsetzen, weshalb er so froh war, dass er hier in Hogwarts war und noch mal ein Jahr hinten dran hängte. Der junge musste bald eine Wahl treffen, die sein Vater ihm schon vorbestimmt hatte. Im Grunde hatte er also überhaupt keine Wahl. Wenn er nicht das tun würde, was sein Vater sagt.. dann wäre einiges Los und vor allem hatte er Angst um seine Geschwister. Lysander wollte nicht, dass sein Vater dann auf die Drillinge losging. Mit einem Mal biss er sich auf die Lippe. Nein das durfte er nicht zulassen. Nicht einmal für Harmony. Niemand würde über dem Schutze seiner Geschwister stehen. Niemals. Für den Dank, dass aus ihrem Mund kam lächelte er nur kurz und nickte.


Er kann also nicht gut lügen? Fast schon hätte er los gelacht. Er hatte seinen Geschwistern ohne mit der Wimper zu zucken ins Gesicht gelogen. Seinem Vater jeden Tag vorgespielt, dass er die dunkle Seite ohne jeden Windergedanken liebte. Leicht ertappt sah er sie an und stimmte dann lächelnd zu. „Ehrlich gesagt bin ich das reinste Ass im Lügen.. aber bei dir fällt es mir wirklich schwer!“ Er wollte sich nicht länger über diesen Schrank und diese bescheuerte Muggel reinblut Geschichte diskutieren. Auf ihre Worte nickte er daher nur kurz.
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Große Halle

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