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 Die Todesser – Geschichte, Organisation/Hierarchie und Ideale

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Slytherin

Azrael Greengrass

Slytherin

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BeitragThema: Die Todesser – Geschichte, Organisation/Hierarchie und Ideale    Do Okt 16, 2014 8:46 pm


Die Todesser




Geschichte


Während seiner Schulzeit sammelte Tom Riddle bereits eine Gruppe von Slytherins um sich, die sich als seine Freunde bezeichneten, von ihm aber als eine Art Vorrunde für die späteren Todesser betrachtet wurden.
Die Gruppe setze sich zusammen aus schwachen Personen, die Schutz suchten, Personen, die bereits Macht hatten und diese vergrößern wollten, und Personen, die jemanden suchten, der ihnen die Möglichkeit bot, ihre brutalen Neigung auszuleben, ohne Ablehnung zu erhalten. Sie alle fanden im charismatischen 16- bis 17-jährigen Tom Riddle den Anführer, den sie suchten. Dank seiner Fassade als guter Schüler und Vorzeigeschulsprecher sowie seiner Genialität, konnte Tom dafür sorgen, dass die Verbrechen der Gruppe niemals auf sie zurückfielen. Bereits damals benutzt Tom Riddle das Pseudonym Lord Voldemort.
Alle seine Anhänger aus Schultagen waren später Gründungsmitglieder der Todesser.

Bis 1970 wurde die Organisation um Lord Voldemort noch als "Ritter von Walpurgis" (Knights of Walpurgis) bezeichnet. Erst mit steigendem Bekanntheitsgrad der Untergrundbewegungen wurde der Name der Gruppe durch die Bezeichnung "Todesser" abgelöst. Bereits damals bestand die Gruppe nicht mehr nur aus ehemaligen Slytherinschülern. Auch Mitglieder der Häuser Gryffindor und Ravenclaw, die mit Tom Riddle zur Schule gegangen waren, gehörten den Rittern von Walpurgis und damit später auch den Todessern an. Das einzige Hogwartshaus, das nie ein Mitglied der Todesser hervorbrachte, ist bis heute Hufflepuff.

Mit dem Beginn der 70er Jahre begann aktiv der Krieg zwischen Todessern und der restlichen  magischen  Bevölkerung. Zunächst gab es Angriffe auf Zauberer, Hexen und Muggle gleichermaßen, wobei die Attacken oftmals von den Todessern ohne Autorisierung durch den dunklen Lord stattfanden. 
Erst Anfang des Jahres 1981, nach elf Jahren Auseinandersetzungen, gingen die Todesser dazu über, wichtige Mitglieder der Zaubereigemeinschaft zu attackieren, nachdem das Ministerium ihren Forderungen nicht Folge geleistet hatte. Mit diesem radikalen Umschwung im Handeln der Todesser begann auch die Angst unter der Bevölkerung zu steigen, bis hin zu dem Ausmaß, wie es heute bekannt ist.

Albus Dumbledore gründete ein Mitte der 70er Jahre den Orden des Phönix, um die Attacken durch die Todesser unter Kontrolle zu bekommen, doch die Bemühungen brachten keine wirkliche Verbesserung, so dass das Ministerium die Nutzung der Unverzeihlichen Flüche gegenüber Verdächtigen erlaubte und damit die endgültige Eskalation der Situation herbeiführte.

Auf dem Höhepunkt des Krieges zwischen Todessern und Zaubereiministerium erfuhr Lord Voldemort durch Severus Snape von der Prophezeiung. Sowohl Harry Potter als auch Neville Longbottom entsprachen dem Profil der Prophezeiung, doch Voldemort entschied sich in Harry Potter, einem Halbblut wie ihm selbst, die größere Bedrohung zu sehen.



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Am 1. September 1981 drang Lord Voldemort ins Haus von James und Lily Potter ein, um sich Harry Potter zu entledigen, unterlag augenscheinlich aber James Potter im Duell und wurde getötet. Die bis dato gut organisierten Todesser stürzten durch die Abwesenheit ihres Anführers ins Chaos und wurden entweder vom Ministerium gefangengenommen und nach Azkaban gebracht oder schafften es, sich freizukaufen.

Der Tod geglaubte Lord Voldemort verließ unterdessen England und verschanzte sich auf dem Besitz seiner Frau Eliabeth Greengrass in Rumänien und später in Russland, wo er ungehindert eine wesentlich größere Organisation planen konnte.

Organisation und Hierarchie


Die Todesser sind in drei Kreisen geordnet: Der innere Kreis, der äußere Kreis und der Helferkreis.

Zum inneren Kreis gehören die Vertrauten des Dunklen Lord. Männer und Frauen der Reinblütergesellschaft mit Macht und Geld, sowie Halbblüter mit politischer Macht, die dem dunklen Lord von Nutzen sind. Sie tragen die dunklen Roben und die silberne Masken der Todesser. Nur die Mitglieder des inneren Kreises tragen das Dunkle Mal. 
Teil des inneren Kreises zu sein, bedeutet zu den höchsten Mitgliedern der Organisation zu gehören, aber gleichzeitig ist man auch den Launen und der Macht Voldemort ausgesetzt, der dank des Dunklen Males jederzeit die Kontrolle über einen hat. Sie nehmen nur Befehle von Lord Voldemort an und sind ansonsten dafür zuständig, die Befehle des Lord bei den unteren Rängen durchzusetzen. Sie sind die einzigen, die direkten Kontakt zum Dunklen Lord haben.

Zum äußeren Kreis zählen alle offiziellen restlichen Mitglieder der Todesser. Dazu gehören Reinblüter ohne Geld oder Macht, Halbblüter, die der Sache dienen wollen, junge Anwärter sowie Mischblüter, die in den Augen Voldemorts nützlich sind, mit denen er aber nichts zu tun haben will (z.B. Fenrir Greyback). Wie die Mitglieder des inneren Kreises dürfen sie die schwarze Robe und die silberne Maske tragen, haben aber kein Dunkles Mal. Sie nehmen die Befehle des inneren Kreises an und sind in Kontrolle über den Helferkreis. Ihre Aufgabe ist es, mit Unterstützung der Helfer die Angriffe auf Zauberer/Muggle durchzuführen.

Zum Helferkreis zählen all jene, die nicht direkt als Todesser gesehen werden. Darunter zählen Ehepartner und Kinder von Todessern, Sympathisanten, Mitglieder, die unter dem Imperiusfluch stehen, sowie alle anderen Mischblüter oder magischen Wesen.

Ideologie


Da es nur eine geringe Anzahl an wirklich reinblütigen Familien gibt, können logischerweise nicht alle Todesser Reinblüter sein. Tatsächlich gibt sogar Lord Voldemort seit 1995 vor seinen Todessern preis, dass er nur ein Halbblut ist und empfindet auch keine Scham darüber. Trotzdem blickt er auf Mugglegeborene bzw. Muggle herab und sieht auch seine Muggleverwandschaft als minderwertig an.

Die Ideologie der Reinblüter basiert auf dem Glauben, dass eine von reinblütigen Magiern vereinte und regierte Welt besser wäre, als eine versteckte magische Gesellschaft, die durch Mugglegeborene nach und nach verwässert wird. Sie sehen sich als klar überlegene Spezies als jene, die von Mugglen abstammen oder Muggle sind. Halbblüter und verunreinigte reinblütige Linien werden geduldet, da ihr magischen Potenzial in den Augen der Todesser wesentlich mehr wert ist, als das eines "Schlammbluts".

Rassismus gegen Mugglegeborene ist in der magischen Gesellschaft nichts ungewöhnliches und wird normalerweise lediglich als Kavaliersdelikt betrachtet. Die Todesser vertreten lediglich einen sehr viel radikaleren Standpunkt und wollen ein klares Kastensystem, in dem der Blutstatus einer Person dessen Möglichkeiten, Privilegien und Einschränkungen bestimmt. Dabei sind sie gewillt, über Leichen zu gehen und haben keine Scham, ihre rassistischen Überzeugungen andere spüren zu lassen.

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"Wer von Macht spricht, spricht von Gewalt."

Honoré de Balzac (1799 - 1850)
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