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 Sirius Black

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Sirius Black

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BeitragThema: Sirius Black   Do Okt 30, 2014 12:57 pm


Sirius Black




36 Jahre//Lehrer//ehem. Gryffindor//Reinblut/Blutsverräter



Vorname


Sirius III
Wie viele Blacks vor ihm wurde auch Sirius nach einem Stern oder Sternbild benannt. Sirius ist der hellste Stern im Bild Großer Hund und wird auch Hundsstern genannt. Auch etymologisch hat der Name diverse Bedeutungen, die er jedoch öde findet und gegen die Bedeutung in der griechischen Mythologie als Orions Hund sträubt er sich vehement. Viel interessanter empfindet er seine diversen Spitznamen, darunter: Tatze von seinen Freunden, Schnuffel von seinem Patensohn und dessen Freunden, der Grimm, Serious Black und Sirius Drei oder Nummer Drei. Außerdem hielt der Klitterer ihn in diesem Jahr für Stubby Boardman (wer weiß!).

Nachname


Black
Tod, Trauer, Dunkelheit, Unheil, Schwermut, Einsamkeit, Macht und Eleganz. Black eben.


Geburtstag/Alter


28. Oktober 1959, 36 Jahre
Obwohl er immer der ältere unter seinen Freunden war, kommt es ihm manchmal so vor, als hätten sie ihn mittlerweile überholt. Er hat noch lange nicht vor, sich niederzulassen und eine Familie zu gründen und obwohl sich sein bester Freund James gewiss das innere Kind bewahrt, erscheint er Sirius manchmal wie von einem anderen Stern.
Sternzeichen sind selbstverständlich so schwachsinnig wie Wahrsagen, doch aus irgendeinem Grund will der Skorpion bestens zu Sirius passen!

Geburts-/ und Wohnort


Sirius wurde in London geboren und wohnt momentan im Tropfenden Kessel, wenn er nicht in Hogwarts ist. Seit dem Tod seiner Mutter besitzt er den Familiensitz der Blacks am Grimmauldplatz 12. Er betritt ihn höchstens, um diverse Habseligkeiten einzulagern und schwört sich jedes Mal, nie wieder zurückzugehen. Mittlerweile ist das Haus völlig verwahrlost und beherbergt neben Unmengen an magischem Ungeziefer nur noch den Hauself Kreacher.


Blutstatus


So reinblütig, dass es ihn anekelt. Der Name Black gehört zu den Heiligen Achtundzwanzig, doch wenn man Sirius fragen würde, würde er sich vermutlich als Halbblut bezeichnen, weil er nicht daran glaubt, dass es „reines Blut“ überhaupt gibt.

Beruf


Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste
Der Sprechende Hut steckte ihn damals in das Haus Gryffindor, weswegen er eigentlich enterbt wurde. Durch eine Erbschaft von seinem Onkel Alphard jedoch war Sirius schon mit sechzehn Jahren nicht mehr finanziell abhängig von seinen Eltern. Das Erbe seiner Eltern sollte eigentlich an seinen Bruder Regulus gehen, der jedoch früh verstarb, sodass doch Sirius nächster in der Erbreihenfolge wurde. Eigentlich bräuchte Sirius überhaupt nicht zu arbeiten und das merkt man ihm auch an (was er aber natürlich nicht hören will). Er hat kein größeres Verständnis für Finanzen und in dieser Hinsicht noch nie Not verspüren müssen. Aus diesem Grund hat er schon diverse Berufe ausgeübt, die ihm mal mehr und mal weniger gefallen haben. Durch das Ausscheiden von Dolores Umbridge aus deren Amt als Lehrerin, hielt er auf die Schnelle für die freigewordene Stelle her und glücklicherweise beherrscht er dieses Fach immerhin.


Familie


Vater


Orion Black, verstarb 1979 im Alter von 50 Jahren
Zu seinen Eltern hatte und hat Sirius kein gutes Verhältnis und ihr Tod ließ ihn relativ unberührt, ja, erleichterte ihn sogar. Seit seinem ersten Jahr auf Hogwarts sieht er ohnehin die Potters als seine eigentliche Familie.

Mutter


Walburga Black, verstarb 1985 im Alter von 60 Jahren
Seine Mutter hasst er besonders, weil sie laut, hysterisch und unerträglich war. Sie war auch diejenige, die die Enterbung vornahm. Noch heute schreit ihr Porträt am Grimmauldplatz gegen Schlammblüter und Blutsverräter.


Bruder


Regulus Arcturus Black, starb 1979 im Alter von 18 Jahren
Seinem Bruder Regulus steht er zwiegespalten gegenüber. Eigentlich hielt er ihn lediglich für zu schwach, sich gegen die Werte seiner Familie zu stellen, und nicht für bösartig. Übel nimmt Sirius es ihm trotzdem bis heute, zumal Regulus stets als der bessere Sohn hochgehalten wurde. Sirius glaubt, dass Regulus auf Voldemorts Befehl umgebracht wurde, nicht aber, weil sich seine Gesinnung geändert hätte, sondern weil er wie seine Eltern kalte Füße bekam.

Sonstige


Als Black ist Sirius mit jedem Hans und jedem Franz verwandt, der so auf Erden wandelt. Die einzigen, die er nicht hasst, sind seine Cousine Andromeda Tonks (ehem. Black), die sich ebenfalls ihrer Familie abwandte und den Muggelgeborenen Ted Tonks heiratete; sein Onkel Alphard, der riskierte, aus der Familie verbannt zu werden, indem er Sirius sein Vermögen vermachte, und natürlich die Weasleys. Er ist der Pate von Harry Potter.
Zu erwähnen sind noch seine Cousinen Bellatrix Lestrange und Narzissa Malfoy (beide ehem. Black), die er beide nicht ausstehen kann. Zu seinen nahen Verwandten zählen außerdem Großeltern, Urgroßeltern, Ururgroßeltern, Tanten und Onkel, die teilweise schon verstorben sind.


Familienname


Das führnehme und gar alte Haus der Blacks – Toujours pur!
Die Linie der Blacks kann über siebenhundert Jahre zurückverfolgt werden und bezeichnet sich als ganz und gar rein, wobei anzunehmen ist, dass diese Reinheit lediglich durch das Verschweigen von Muggelverwandtschaften, dem Verbannen von Blutsverrätern und Inzest aufrecht erhalten wurde. So sind die Eltern von Sirius Black Cousin und Cousine zweiten Grades.
Die Erbanlagen der Blacks zeichnen sich durch eine angeborene Schönheit und Eleganz aus, dem dunklen Haar und der blassen Haut, und wegen des Inzests durch eine recht geringe Lebenserwartung (vor allem für Zauberer) sowie ein gewisses impulsives Wesen.
Die meisten Mitglieder waren in Slytherin und vertraten rassistische Werte.


Charakterbeschreibung




Stärken



Schwächen




Wissens- oder Unwissenswertes


Seine Animagusgestalt ist ein riesiger, schwarzer Hund.
Er beherrscht wortlose Magie.
Er besitzt ein fliegendes Motorrad.
Obwohl er sich ausdrücklich von seiner Familie distanziert, ist der Black durchaus in seinem Charakter und Aussehen wiederzufinden. Sein Temperament ist dem seiner Mutter und seiner Cousine Bellatrix gar nicht so unähnlich.


Magische Daten



Zauberstab


Akazie, Drachenherzfaser, 14 Zoll, leicht biegsam
Sowohl Akazie als auch Drachenherzfaser sind eigenwillig wie mächtig. Die Akazie will nur begabten Zauberern dienen und bleibt ihrem Besitzer treu. Sirius Zauberstab ist verziert mit Symbolen und Mustern, sein Griff ist eckig, bevor er zur Spitze hin rund ausläuft. Ansonsten wirkt er eher schlicht und schmal. Er besitzt ein eigenes Temperament, welches Sirius besonders schätzt, und in jahrelanger Zusammenarbeit wurden sie ein eingespieltes Team.

Haustier


Sirius ist sein eigenes Haustier.


Bes. Auszeichnungen


Obwohl er ein wirklich talentierter Zauberer war und ist, hat er nie besondere Auszeichnungen erhalten.


Lebenslauf




Sirius wurde im Herbst des Jahres 1959 geboren und war dazu bestimmt, als Erstgeborener und Erbe der Blacks die Familienlinie weiterzuführen.
Seine Kindheit war relativ unterkühlt und im Nachhinein scheint sie ihm nicht mehr viel wert zu sein. Mit Regulus verstand er sich zu dieser Zeit noch gut und die Rolle des großen Bruders gefiel ihm. Auf die Gefühlskälte seiner Eltern hingegen reagierte er schon immer mit Wut. Er war allgemein ein sehr aufbrausendes und forderndes Kind, eine Eigenschaft, wegen der er seiner Mutter immer sehr ähnelte und gleichzeitig der Grund, wieso er bei ihr im Besonderen aneckte. Geschrei stand auf der Tagesordnung und Sirius hatte stets das Gefühl, seinen kleinen Bruder in all dem Unglück vor seinen Eltern beschützen zu müssen. Dieser entwickelte sich zu einem eher ruhigen Zeitgenossen und hatte eigentlich viel weniger Auseinandersetzungen auszutragen, doch trotzdem wurde Sirius das leise, bohrende Gefühl der Verantwortung nicht los.
Schon damals kristallisierte sich heraus, dass Regulus der bessere Black war, doch Walburga versuchte weiterhin, Sirius zu verbiegen, denn er war der Ältere und damit Erbe. Sirius jedoch sträubte sich mehr und mehr sie, ihre Auflagen und gegen alles, was aus ihrem Munde stammte. Damals trieb ihn noch kindlicher Groll gegen die Vernachlässigung ihrer mütterlichen Pflichten, der fehlenden Liebe und Fürsorge, bis er eines Tages den Sprechenden Hut aufgesetzt bekam.
Ob sein Gerechtigkeitssinn angeboren ist, wie er immer behauptet, oder ob ihn erst die Zustände seiner Familie dazu getrieben hatten, ist unklar, doch der Sprechende Hut war sich dieser Eigenschaft bewusst und teilte ihn statt wie die meisten Blacks vor ihm nach Slytherin, in Gryffindor ein. Die Bande zu seiner Familie rissen nun endgültig: Schon mit elf Jahren wurde er deswegen enterbt. Es war ihm eine Erleichterung und doch plagte ihn noch immer das schlechte Gewissen, seinen Bruder alleine zurückzulassen, vermutlich auch, weil er so die Kontrolle über ihn verlor. Viel Zeit darüber nachzudenken hatte er jedoch nicht; zu einnehmend waren die neuen Eindrücke in Hogwarts und das Glück, das er durch seine neugewonnenen Freunde erfuhr. Es dauerte nicht lang, da waren James Potter und er unzertrennlich, denn sie hatten die gleichen Ideen und Werte. Sirius war unbeschreiblich glücklich darüber, endlich eine Umgebung gefunden zu haben, in der er mit Respekt behandelt wurde. Er blühte regelrecht auf und wurde übermütiger, als er ohnehin schon war, und sein Groll, den er gegenüber seiner Familie empfand, bekam Rückhalt, war nicht mehr nur ein Gefühl, sondern eine Einstellung und ein Lebensweg, der ihm in Hogwarts nicht mehr verboten war. Überhaupt gab es in Hogwarts sehr viel weniger Regeln als in seinem Elternhaus und diese Freiheit überwältigte ihn ein Stück, ließ ihn zeitweise rat- und rastlos zurück und nicht selten überspannte er den Bogen, um auszutesten, wie weit er hier gehen durfte. Immer dabei James Potter, der ihre Ideen befeuerte, Peter Pettigrew, der sie bewunderte, und Remus Lupin, der sie manches Mal vor allzu großen Dummheiten bewahrte, ihr Stein in der Brandung.
Doch etwas war faul an Remus, der einmal im Monat verschwand und sich immer wieder neue Ausreden hierfür ausdachte. Sie machten sich Sorgen, denn oft brachte er von seinem Verschwinden Verletzungen mit, die er zwar versuchte zu verstecken, und die er doch durch ihre Nähe nicht vor ihnen verbergen konnte. Der Grund blieb ihnen jedoch verborgen und in den Ferien hatte Sirius mit ganz anderen Sorgen zu kämpfen.
Er musste zurück nach Hause zu seiner Familie, die ihn seit seiner Hauseinteilung verachtete und seinen Bruder Regulus als den besseren Sohn auserkoren hatte. All seine Befürchtungen wurden bestätigt, als dieser sich immer mehr seinen Eltern zu und von Sirius abwandte. Es zerriss ihn und er strafte sie alle mit noch viel unerträglicherem Verhalten. Die meiste Zeit schloss er sich in seinem Zimmer ein und begann die Wände mit Gryffindorfahnen zu dekorieren, die er mit einem Dauerklebefluch unabnehmbar machte. Auf diese Fahnen sollten im Laufe der Jahre noch vielerlei weitere Dinge folgen, die seine Eltern ärgerten, wie etwa Poster von leicht bekleideten Muggelfrauen, Motorrädern und Fotos von seinen Freunden. Wenn er aus seinem Zimmer herauskam, dann nur, um zu essen oder zu schreien, oder um sich mit James zu treffen und tagelang bei den Potters zu verschwinden. Diese hatten stets Verständnis für ihn und immer ein offenes Ohr oder einen Platz, um seinen häuslichen Problemen zu entfliehen.
Im zweiten Schuljahr fanden sie heraus, dass Remus ein Werwolf war und jedes Mal bei Vollmond in die Heulende Hütte verbracht wurde, dort wütete und sich in seinem Wahn selbst verletzte. Remus hatte sein volles erstes Schuljahr mit der Angst gelebt, dass seine drei Freunde ihn nach dieser Entdeckung verstoßen würden, doch stattdessen schlossen sie einen Packt, unablässig daran zu arbeiten, ein Animagus zu werden, um ihm letztlich bei seinen Verwandlungen beizustehen. Es stärkte ihr aller Band und brachte Remus eine ungemeine Erleichterung. Sie waren allesamt die besten Freunde, die man sich wünschen konnte, boten sich untereinander Schutz und Fürsorge und standen füreinander ein, komme, was wolle.
Anderen gegenüber konnten besonders James und Sirius jedoch umso rücksichtsloser sein. Kinder, deren Nasen ihnen nicht passten, behandelten sie grob oder sogar bösartig. Es war nicht nur Severus Snape, der unter ihnen litt, doch, wie Sirius noch heute betont, hatte dieser eben die größte Nase. Schon im ersten Jahr gleich im Hogwarts Express hatten Sirius und James ihre erste unglückliche Begegnung mit Lily und Severus, der Startschuss für ihre jahrelange Fehde. Dabei waren waren erstere besonders unfair und gingen Severus sogar körperlich an. Sirius störte besonders, dass er mit Leuten wie seiner Cousine Bellatrix verkehrte, setzte ihn mit solchen Leuten, seiner Familie, gleich. Irgendwann kam der Slytherin dem Geheimnis um Remus Lupin auf die Spur und Sirius versprach ihm, dass er herausfinden würde, wonach er suche, wenn er sich durch die Peitschende Weide in die Heulende Hütte begab. Er nahm damit in Kauf, dass Severus auf den als Werwolf wütenden Remus treffen und dadurch mindestens verletzt oder vielleicht sogar gestorben wäre. Als James davon erfuhr, konnte er Severus im letzten Moment retten.
Trotz dieser sozialen Ausfälle waren die Rumtreiber sehr beliebt. Lehrer waren genervt und konnten doch ihr Talent nicht leugnen (außer Peter, der war eher schlecht in der Schule). Mädchen flogen auf Sirius und dessen dunkle Seite. Er hatte mehrere Beziehungen und Liebeleien, hatte aber keine Lust, sich lange zu binden.
Im fünften Schuljahr vollendeten die drei endlich ihre illegale Animagusgestalt und standen Remus seither auch physisch bei seinen Verwandlungen bei.
Mit sechzehn Jahren zog Sirius endgültig zu den Potters, die er bereits als seine eigentliche Familie ansah und bei denen er ohnehin die meiste Zeit seiner Ferien verbrachte. Seinen Bruder hatte er da schon längst verloren. Nach dessen Einteilung in das Haus Slytherin starteten sie noch einige wenige Versuche, sich zusammenzuraufen, doch ihnen wurde einvernehmlich bewusst, dass es keinen Sinn mehr machte. Zu diesem Zeitpunkt erbte er außerdem das Vermögen seines Onkel Alphards, was seine Mutter dazu veranlasste, sowohl dessen als auch Sirius Namen traditionell aus ihrem Stammbaum zu brennen.
Im siebten Schuljahr wurde James schließlich Schülersprecher und ruhiger und das Verhältnis zwischen ihm und Severus normalisierte sich, als er schließlich mit Lily zusammen kam. Noch immer verhexten sie einander, doch die Ebene war keine eines Täters und Opfers mehr. Schon damals merkte Sirius, dass er ein wenig langsamer in solchen Dingen war, denn er hätte noch ewig mit den Streitereien weitermachen können. Vielleicht sogar bis heute.
Nach ihrem Abschluss schlossen sich die Rumtreiber dem Orden des Phoenix an und kämpften gegen die Todesser. Sie waren noch so jung, und stellten sich ihren Gegnern dennoch mutig mit all ihrer Begabung entgegen. James und Sirius besaßen beide je ein magisch manipuliertes Motorrad, mit dem sie sich diverse Verfolgungsjagden leisteten.
Sirius denkt ungern an diese Zeit zurück. Sie war kräftezehrend und verstörend, viele ihrer Freunde und Mitstreiter ließen ihr Leben, wie auch sein Vater und sein Bruder. Der Tod seines Bruders schmerzte ihn besonders und er geht von Mord aus; betrauert den Umstand, dass in einer solch furchtbaren Gesellschaft Menschen in so jungen Jahren sterben können. Er war damals wie erkrankt, gelähmt von Missgunst und Angst, und auf der Höhe des Krieges misstraute er sogar seinem Freund Lupin, glaubte, dieser sei übergelaufen und enthielt ihm vertrauliche Informationen vor. Trotz der schweren Zeit heirateten James und Lily Potter und Sirius wurde ihr Trauzeuge sowie der Pate ihres Sohns Harry.
1981 wurde den Potters die Prophezeiung über ihren Sohn bekannt. Dumbledore riet ihnen, sich mithilfe des Fidelius-Zaubers zu verstecken und Sirius sollte der Geheimniswahrer werden. Er selbst hielt sich für viel zu auffällig und da er Remus nicht mehr traute, Peter hingegen blind, schlug er diesen als Geheimniswahrer vor, um selbst als Finte zu agieren.
Am 31. Oktober, Sirius erinnert sich, als wäre es gestern gewesen, besiegte James schließlich Voldemort, nachdem das Versteck der Potters von Pettigrew verraten wurde. Sirius begab sich zu diesem Zeitpunkt zu dem Versteck Pettigrews, der jedoch verschwunden war. Noch unwissend über dessen Verrat, aber alarmiert, weil sein Freund ohne Anzeichen eines Kampfes fehlte, machte er sich so schnell wie möglich auf zu den Potters. In den Fenstern sah er noch die Lichtblitze des Kampfes versiegen. Das Haus war verwüstet, doch seine Freunde lebten. Es brauchte ein wenig, bis sie allesamt begriffen, was passiert war: Der Dunkle Lord war besiegt. Geschichte. Der Krieg war vorbei. Er weiß nicht mehr, wie viele Tränen er in dieser Nacht vergossen hatte. Es mussten hunderte gewesen sein.
Alle Last fiel ihn dieser Nacht von seinen Schultern und obwohl es ihm hätte egal sein können, dürstete es ihm nach Rache an Peter Pettigrew. Er war tief verletzt, dass sein Vertrauen derart missbraucht wurde und schuldig, weil er seine Freunde in diese Situation gebracht hatte. Sie waren auch diejenigen, die ihn von schlimmerem Handeln abhielten, sonst hätte er Pettigrew vermutlich getötet, statt ihn lediglich aufzuspüren und den Behörden zu übergeben. Zu seiner Genugtuung bekam Wurmschwang nicht einmal einen Prozess.
Nachdem die Aufräumarbeit getan und die meisten Todesser nach Askaban verfrachtet wurden, verlor Sirius die Aufgabe seines Lebens. Zunächst bewarb er sich zusammen mit James als Auror, machte die Ausbildung und der Beruf erfüllte ihn tatsächlich einige Zeit, bis er zur Routine wurde, Sirius das Interesse verlor und wieder ausstieg. Ab hier gaben sich Phasen der Langeweile und die, in denen er glaubte, seine Bestimmung endlich gefunden zu haben, in regelmäßigen Abständen die Hand. Manchmal verschwand er für einige Wochen spurlos und manchmal band er sich besonders stark an die Familie Potter, nervte vielleicht sogar ein bisschen. Durch sein doppeltes Erbe muss er nicht arbeiten und tut es nur, wenn ihm danach der Sinn steht. Demnach hat er bereits diverse Berufe durchprobiert, darunter auch einige Muggelberufe und sogar Magier für Auftritte vor Muggeln, wegen denen er eine Zeit lang Probleme mit dem Ministerium bekam.
Er geht keine längeren Bindungen ein, weder mit einer Frau noch in einem Beruf, und die einzige Beständigkeit in seinem Leben sind seine besten Freunde, die Potters im Besonderen, durch die er passiv ein Familienleben erfährt, aber nicht selbst in Angriff nimmt.
Sonst schwankt er stets zwischen Höhen und Tiefen, ist mal depressiv, mal fröhlich, und hat im Allgemeinen zu viel Zeit zum Nachdenken. Dass Dumbledore ihn gefragt hat, spontan für seine Vorgängerin Umbridge einzuspringen und ihre Lehrstelle als Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste zu übernehmen, ist für ihn eine gelungene Abwechslung und er freut sich ungemein, sein altes Schloss endlich wiederzusehen.


Schreibkram


Username:

Kozi, 21 Jahre

Avatar:

Gary Oldman

Steckbrief- & Charakterweitergabe:

Steckbrief als Vorlage, Charakter ja

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Charaktertext:

Arrogant, impulsiv, und gemein: Ein typischer Black und doch irgendwie nicht. Sirius ist der letzte seines Namens und bringt nichts als Schande über ihn. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich für die Gerechtigkeit einzusetzen und sich ganz nebenbei an seiner Familie zu rächen. Er ist gutherzig, begabt und mutig, eben ein wahrer Gryffindor – oder eben doch irgendwie nicht.


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