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BeitragThema: Storyline    Di März 22, 2011 9:13 pm

ANOTHER REALITY


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HOGWARTS, 2. NOVEMBER 1981



„James Potter – Held der Nation!
Die Nation blickt auf den Bezwinger des Dunklen Lords. In der Nacht von Halloween gelang es dem Auroren James Potter den gefürchtetsten Schwarzmagier der magischen Welt zur Strecke zu bringen und ein für alle Mal auszulöschen.
Potter, der mit seiner Ehefrau Lily und dem gemeinsamen Sohn Harry im beschaulichen Godric’s Hollow lebt, wird kommenden Dienstag mit dem Merlin Orden der ersten Klasse für seinen Mut und sein Tapferkeit belohnt, die er im Angesicht der Gefahr zeigte. Mit seiner Tat stellt er sich mit Albus Dumbeldore auf eine Stufe,
der seiner Zeit den ersten dunklen Lord, Gellert Grindelwald, auf ähnlich spektakuläre Weise besiegte.
Laut Augenzeugen erschien Lord Voldemort gegen 23 Uhr in Godric’s Hollow, um dort einen direkten Angriff auf James Potter und dessen Familie einzuleiten. Hintergründe für diese Tat sind leider nicht bekannt. Bekannt ist jedoch, dass das Duell zwischen James Potter und dem Dunklen Lord mehrere Stunden dauerte, bevor Potter diesen zur Strecke brachte.
Gegenwärtig wird die Leiche Voldemorts untersucht und zur Bestattung bereit gemacht.
Eine Nation kann aufatmen!“
RITA KIMKORN, TAGESPROPHET



Dezember 1981

14 Jahre vor Beginn der Handlung



Tom Riddle, besser bekannt als Lord Voldemort, betrachtet seine Familie. Elisabeth hielt das Holzspielzeug ihrem Sohn hin, doch der Zweijährige schien nicht viel damit anfangen zu können. Die blauen Augen des Jungen waren auf den Zauberstab am Gürtel der Hexe fokusiert. Tom konnte sich ein amüsiertes Schmunzeln nicht verkneifen. Er wusste, wie viel Elisabeth diese Momente, in denen sie alle zusammen waren, bedeuteten. Für ihn waren sie eher sentimental als berührend. Azrael war noch ein kleines Kind und nutzte dem Dunklen Lord nichts. Was er brauchte, war ein Erbe, der seine Sache weiter voranbrachte, wenn er einmal nicht mehr war, denn so sehr Tom Riddle es sich auch wünschte, er war nicht unsterblich und selbst die Schaffung von Horcruxen konnte das nicht ändern. Zwei hatte er geschaffen, sein Tagebuch und den Ring von Morfin Gaunt. Einen Teil seiner Seele hatte er bereits geopfert, um die ganze Welt zu täuschen, doch der Preis war hoch gewesen.
Kinderlachen riss den Dunklen Lord aus seinen Gedanken und er verließ seinen Platz nahe des Kamins, um zu seiner Frau und seinem Sohn zu treten. Elisabeth lächelte ihn an, doch Azraels Kinderaugen füllten sich mit Tränen, als sein Vater sich nach unten beugte.  
Die roten Augen des Lords machten dem Kind Angst.


Dezember 1990

Fünf Jahre vor Beginn der Handlung



Sie hatte ihre Flucht Monate lang geplant. Jeder einzelne Schritt, den sie machte, war akribisch vorbereitet und in ihr Gedächtnis gebrannt. Das Brennen ihrer Muskeln war kaum noch zu spüren, genauso wenig wie das Pochen ihrer aufgerissenen Füße.

„Lumos.“ Die Worte klangen fremd auf ihren Lippen, doch noch fremder war das leichte Leuchten des Lichtes, das an der Spitze des Zauberstabes entstand. Sie konnte es selbst noch kaum fassen. Ein Erfolg!
Sie hasste es, das Gefühl der Magie.


Mai 1995

Acht Monate vor Beginn der Handlung



Die Wellen brachen sich an den Mauern von Askaban. Laut klatschend schlugen sie an das düstere Gemäuer und zersprangen in winzige Tropfen, die durch die Luft flogen. Es war tiefe Nacht, doch es war alles andere als dunkel. Erhellt durch das Scheinen von 50 Zauberstäben wurde die Gefängnssinsel beleuchtet. Dazu kam noch das Leuchten der Patroni, die um die Insel herum patrouillierten und die Dementoren auf Abstand hielten.
Die Leiche des einzigen menschlichen Wärters, getötet durch den Unverzeihlichen Fluch, lag zu den Füßen eines junges Mannes. Er stand ein wenig abseits von den anderen Zauberern, die sich langsam auf dem Platz an der Klippe sammelten.

„Morsmordre.“
Seine Stimme war jünger, als man es erwarten würde. Beinahe kindlich klang der Zauber ausgesprochen durch ihn. Verborgen hinter der silbernen Maske der Todesser spielte Alter keine Rolle. Jeder konnte König, jeder konnte Bauer sein. Der dunkle Lord wählte die seinen nach anderen Kriterien.
Die Todesserroben raschelten leise im kalten Nachtwind. Azkaban war kein Ort, um sich wohlzufühlen und selbst der treuste und skrupelloseste Anhänger Voldemorts spürte einen leichten Schauer, wenn er an diesen Ort kam.
Seine Finger zitterten leicht, mehr vor Kälte als vor Angst, als er den Stab senkte und hinauf zum aufsteigenden Dunklen Mal sah.  

„Herr, wir müssen gehen...“ Azrael drehte den Kopf leicht und sah über seine Schulter hinweg zu den warteten Todessern. In ihrer Mitte drei schlotternde und verlotterte Gestalten, die einst die Lestranges gewesen waren. Für einen kurzen Augenblick vergaß Azrael alles um sich herum, bevor er sich wieder auf den Todesser konzentrierte.  
„Ist der Portschlüssel bereit?“

Die Antwort war ein leichtes Lachen. „Alles ist bereit, Mylord. Alles.“


Juni 1995

Sieben Monate vor Beginn der Handlung



„Sie werden es auf ihn abgesehen haben. Wenn Voldemort seinen Anhängern auch nur ein bisschen von der Prophezeiung erzählt hat, werden sie seinen Kopf wollen.“ James Potters Faust donnerte auf die Holzplatte. Der Auror starrte Cornelius Fudge in die Augen. 
„Selbst wenn das nur ein paar größenwahnsinnige Spinner sind, mein Sohn braucht Schutz.“
Der Zaubereiminister seufzte abgrundtief und schüttelte den Kopf. „James, bei allem, was Recht ist. Wenn wir das tun, können wir dem Tagespropheten auch gleich sagen, sie sollen über den Ausbruch und das Erscheinen des Dunklen Males berichten. Es gibt gute Gründe dafür, es nicht bekannt zu geben.“
Die Stille auf Fudges Worte war zu dick. Die Spannung zwischen den beiden Männern war von Ablehnung und Feindseligkeit geprägt. James war der erste, der sich rührte.
„Nun gut… Fudge. Das letze Wort ist hier noch nicht gesprochen worden.“


August 1995

Fünf Monate vor Beginn der Handlung



Die Liste wurde immer länger. Insgesamt 20 Hexen und Zauberer unterschiedlichsten Alters waren verschwunden. Es gab nicht genug Gründe, um die Auroren mit dieser Sache zu betrauen. Es verschwanden jeden Tag Menschen auf der ganzen Welt, das bedeutete nicht, dass es sich dabei um schwarzmagische Aktivitäten handelte. Trotzdem, Amelia Bones, Chefin der magischen Strafverfolgung, wünsche sich nichts sehnlicher, als das leidige Thema an die Auroren abgeben zu können. Sie hatte weder die Zeit noch die Lust, sich mit irgendwelchen Ausreißern zu beschäftigen.
Immerhin gab es wirkliche Kriminelle zu jagen. Die Statistiken zeigten, dass die meisten verschwundenen Hexen und Zauberer einfach nicht gefunden werden wollten. Mit einem sehnsüchtigen Blick sah Amelia hinüber zu ihrer bereits geleerten Tasse Kaffee. Sie verfluchte den Papierkram im Stillen und stand auf, um sich eine neue Portion zu holen. Wenn das so weiter ging, musste sie noch einen extra Ordner für die verschwundenen Personen anlegen…


1.September 1995

Drei Monate vor Beginn der Handlung



„Slytherin!“  
Der  Applaus war vielleicht ein wenig lauter als sonst. Azrael erhob sich und nahm den Hut mit der Eleganz und Präzision eines wahren Aristokraten ab.   Hogwarts war anders. Lauter, bunter, weniger formvollendet. Mit wenigen Schritten hatte der sechzehnjährige Reinblüter den Raum durchquert und setze sich auf den Platz, den Victor für ihn freigehalten hatte. Seine blauen Augen wanderten durch den Raum und blieben schließlich an Harry Potter hängen. Wie automatisch schloss sich seine Hand um seinen linken Unterarm, wo er selbst durch die dunkle Hogwartsrobe noch die raue Beschaffenheit des Dunklen Males spüren konnte. Er war bereit. So wie sie alle bereit waren. Der Krieg war auf dem Vormarsch, doch noch war es nicht an der Zeit, die Deckung fallen zu lassen.
Als sich ihre Blicke kreuzten, lächelte Azrael.


Menschen verschwinden, das dunkle Mal erscheint über Azkaban und die Gemeinschaft der Todesser zieht ihren Kreis enger.
Harry Potter ist nur ein Junge und doch ist er dem Dunklen Lord ein Dorn im Auge. 14 Jahre Warten haben ein Ende. Die Zeit der Rache ist gekommen.
Zum ersten Mal ist Hogwarts nicht mehr sicher, denn der Dunkle Lord hat einen Weg gefunden, den Schutz der Schule zu umgehen.
Azrael Greengrass sieht vielleicht aus wie ein normaler Sechzehnjähriger, doch hinter der Fassade des höflichen Jungen steckt sehr viel mehr als das. Mit ihm kommt die Artillerie nach Hogwarts.
Die Frage ist nur: Ist das wirklich das größte Problem?

Quickfacts


• Harrys fünftes Schuljahr
• Altersempfehlung ab 16 Jahren
• Szenentrennung
• Menschen verschwinden, aber nicht durch die Todesser!
• Wir spielen in einem Paralleluniversum: Viele Ereignisse aus den Büchern wurden verändert

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