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 Verletzungen durch Tierwesen

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Slytherin

Charlie Thurgood

Slytherin

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BeitragThema: Verletzungen durch Tierwesen   Di Jun 14, 2011 4:39 pm

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Goose:
Tanze einmal im Gemeinschaftsraum total bescheuert durch die
Gegen und singe 'I will always love you', und stolpere dann Azrael in
die Arme.(von vicilein<3)

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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   Sa Aug 06, 2011 6:20 pm

[Zeitsprung]

Ins Krankenhaus zu kommen war wohl das unangenehmste für Damian. Als es heute noch dunkel war und er unterwegs in den Wäldern war, hätte er nicht damit gerechnet hier zu landen.
Bis er auf Fenrir Greyback getroffen war. Zum Glück hatte er sich vor langzeitbleibenden retten können, aber sein Arm war so angeschlagen, zerkratzt und massakriert gewesen, dass er nicht darum kam, damit ins Mungos zu kommen.
Genervt starrte er an die Decke. Er hatte eine anstrengende Prozedur hinter sich, die er gern verschnellert hätte. Die Wunde war bis zu seinem Knochen tief gewesen und das Fleisch hatte fast nurnoch lose daran gehangen.
Frustriert fuhr er sich durchs Haar, während eine Schwester seinen Arm nochmal begutachtete. Er wollte hier raus, er hasste Krankenhäuser und noch mehr hasste er es, verartztet zu werden.
Langsam setzte er sich auf, bevor die Schwester ganz fertig war.
"Sie haben Besuch, Mr. Hartnett" mehr als verwirrt sah er die Frau an, wer könnte ihn schon besuchen? Nur seine Abteilung wusste bescheid, war es Vincent?
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Sophie Campbell

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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   Sa Aug 06, 2011 7:15 pm

[Zeitsprung]


Krankenhäuser waren noch nie Sophies Ding gewesen. Zu viel war sie in ihrer Kindheit gewesen, zu wenig hatten die Ärzte und Heiler tun können. Der Geruch ließ sie immer noch erschaudern, war ihr in Mark und Bein übergegangen. Doch nun ließ sie sich von einer Medihexe zu ihrem Kollegen führen. Damian hatte es wohl schwer erwischt. Sie hatte es was von Greyback gehört und sich schon Sorgen gemacht, es hätte ihn für sein Lebtag erwischt, doch die Ärzte hatten beruhigenderweise gesagt, es seien keine Bissspuren zu finden gewesen. Warum ausgerechnet sie ihn abholen kommen sollte? Vincent war weg, der musste am Bahngleiß aufpassen. Und seine restliche Horde hatte er mitgenommen oder sie waren im Außendienst. Und da Sophie eh immer nichts zugetraut wurde, wurde sie mit der unglaublich wichtigen Aufgabe betraut, Damian abzuholen. Sobald sie am Zimmer angekommen waren, betrat die Schwester das Zimmer, nicht bevor sie der Aurorin gesagt hatte, sie solle einen Augenblick warten, sie müsse noch einmal nach Mr. Hartnett schauen. Und somit wurde Sophie allein gelassen. Nach etwa zehn MInuten öffnete die Schwester die Tür und bat Dunkelhaarige hinein. Sophie strich sich ein paar der Locken von der Schulter. Der weiche Stoff ihres Oberteils schmiegte sich an ihre Taille und ihre Jeans war auch sehr bequem, jedoch auch eher anliegend. Sie dachte, wenn sie schon an einen unangenehmen Ort gehen musste, zog sie sich etwas bequemes an. Ihr Bruder hatte gesagt, dass ihr das helblaue Oberteil mit dem sanften gerüschten Kragen und Saum passe wundervoll zu ihren Augen und die dunkle Jeans mache ihre Beine schlank, aber Sophie hatte gewusst, dass er sie nur hatte aufmuntern wollen. Aber es fühlte sich gut an, zu wissen, dass sie wenigstens halbwegs in Ordnung aussah, sonst hätte ihr das ihr Bruder bestimmt gesagt.
Die Aurorin schlüpfte durch die Tür hindurch und betrat das Zimmer ihres Kollegen. Es roch nach getrocknetem Blut und schmerzlindernden Zauberträken. Eine Schwester wuselte herum, ehe sie das Zimmer verließ und die Tür hinter sich geräuschvoll schloss.
Sophies Blick hing leer zwischen Fenster und Boden. Sie konnte die Schläuche und Nadeln beinahe spüren und Mitleid regte sich in Sophie. "Na, Damian? Wie geht es Ihnen?", fragte sie leise und lächelte sanft. "Ich soll Sie abholen, insofern Sie gesund genug sind."
Die Dunkelhaarige trat etwas näher an das Bett und lehnte sich gegen einen der Pfosten. Ihr Blick ruhte auf Damians Brust und sie war der sicheren Annahme, sie würde in sein Gesicht blicken.

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Zuletzt von Sophie Campbell am Sa Aug 06, 2011 7:37 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   Sa Aug 06, 2011 7:33 pm

Ziemlich gespannt sah er auf die Tür. Wenn es Vincent war, würde er lachen. Vincent war kein überbesorgtes Muttchen, jedenfalls würde er sowas nie zeigen. Fragt sich nur, was im Ministerium erzählt wurde. Es gab die Möglichkeit, dass Jemand erzählt hatte, dass er von einem Werwolf angegriffen wurde und da könnte man das Schlimmsten denken.
Andererseits würde es ihn ziemlich freuen Vincent zu sehen, ein normaler Mensch, der genauso viel von Krankenhausaufenthalten hielt. Er hatte das ganze betuteln satt, er wollte sich nicht schonen. Er war Auror, er wollte arbeiten und dazu gehörte halt auch, sich zu verletzen.
Als dann Sophie trat, sah er wohl etwas verdutzt aus und war froh, dass sie es nicht sehen konnte. Im nächsten Moment fühlte er sich schlecht, so zu denken. War das schon gemein? Sie fände das sicherlich nicht lustig.
Wahrscheinlich hatte man sie auch geschickt, weil sie blind war.
"Das ist ja wohl eine Frechheit, Ihnen so einen Kindergärtnerjob zuzuteilen, nur weil Sie blind sind... Was bilden sich diese Idioten ein?" sprudelte es aus ihm raus, vielleicht war der Zaubertrank noch nicht ganz abgeheilt, dass er seinen Frust so rausliess, da er sonst sehr höflich war, aberes regte ihnwirklich auf, Sophie so zu benachteiligen.
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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   Sa Aug 06, 2011 8:24 pm

Irgendwie fand Sophie es ja schon neidlich, wie sich Damian darüber aufregte, dass man sie geschickt hatte, um ihn abzuholen und ihr nicht irgendeinen wichtigen Auftrag oder derartiges gegeben hatte. Doch sie hatte sich damit abgefunden, dass man sie nicht als für besonders wichtig erachtet. Sanft lächelte sie, während ihr Blick immer noch geistesabwesend im Zimmer hing. "Ach, ich bin ja schon daran gewohnt. Irgendwann werden sie schon noch merken, was sie an mir haben." Das Lächeln in Sophies Gesicht wurde verschmitzter und sie strich sich ein paar Strähnen, die sich in ihren Pony geschlichen hatten, aber viel zu lang waren und sie am Kinn kitzelten, aus dem Gesicht hinter ihr Ohr. "Aber ich bin ja nicht hier, damit Sie sich über die schlechten Auftragszustände mir gegenüber aufregen, sondern, um sie abzuholen. Geht es Ihnen denn gut genug, dass ich sie mitnehmen kann, oder wirkt der Zaubertrank noch zu stark?"
Sie schob die Hände in die Hosentaschen und lehnte sich nun mit dem Hintern gegen den Pfosten, was sich wesentlich gemütlicher gestaltete, als mit ihrer knochigen Hüfte. Ihr Blick hing weiterhin leer im Zimmer nun zwischen dem Waschbecken in der Ecke und der Decke. "Hörte sich ja wirklich schlimm an, was mir so erzählt würde." Ihre Stimme klang mitleidig, aber nicht übertrieben. Immerhin war es nicht gerade alltäglich, dass man von einem Werwolf nicht gebissen, aber schwer verletzt wurde, ohne, dass das normale Leben in Gefahr geriet, sondern er danach einfach weiterleben konnte, war nicht gerade selten. Außerdem war letzten noch die Rede, ob Damian nicht vielleicht der Arm abgenommen werden musste und er drei bis vier Monate ausfallen würde, damit er wieder nachwachsen konnte. "Sie sind das Gesprächsthema Nummer Eins in der Abteilung." Sophie schmunzelte. Ja, das Gesagte war wahr. Alle sprachen sie von Damian, die ganzen Jüngeren, also die, die noch Jünger waren als Sophie, schwärmten von Heldentaten, die Älteren sprachen von Stümperei. Sophie tat Damian einfach nur Leid SIe wusste wie es war, wenn man das, was man gerne machen wollte, nicht konnte, weil man Körperlich bedingt nicht fähig war. Also verstand sie ihn recht gut, dass er nicht auf ewig im Bett liegen wollte, sondern so schnell wie möglich hier raus. DIe Schwester hatte da so einiges erzählt. Dass er sich nicht hatte verarzten lassen wollen, dass er nicht liegen bleiben wollte und noch mehr.

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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   Sa Aug 06, 2011 8:37 pm

Mehr als skeptisch sah er zu ihr hoch, dass sie es einfach so hinnahm. Sicher war er keiner der Menschen, die sich viel beschwerten, trotzdem hätte er an ihrer Stelle schon längst was gesagt. Letzendlich war sie eine Aurorin und hatte die gleichen Tests wie er selbst bestanden. Also warum konnte sie denn keiner genauso einsetzen wie ihn selbst?
Er liess die restlichen Gedanken für sich selbst, es würde nichts ändern, wenn er das sagen würde. Stattdessen stierte er nur zu Boden, während sie redete. Irgendwie fand er es seltsam, jemanden anzusehen, der ihn nicht ansah, während dieser mit ihm redete.
"Klar mir gehts gut. Und so... aufregend war das auch nicht. Letzendlich habe ich alles so gut überstanden, wie es geht. Das hört sich aufregender an, als es ist." sagte er ruhig.
Eigentlich war es ziemlich schmerzhaft gewesen und zwischendrin hatte er wirklich gebangt, aber er wollte es nicht so aufziehen. Für ihn war es nur ein weiteres gefährliches Szenario, keine Heldentat.
"Ich denke, dass sich das schrecklicher anhört, als es wirklich ist"
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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   So Aug 07, 2011 1:47 pm

Sophie wandte nun den Kopf zu Damian, damit er ihr sanftes Lächeln sah. Irgendwie sprach er leiser als vorher, als hätte er den Kopf gesenkt. Schämte er sich etwa? Und wenn ja, für was? "Sie brauchen gar nicht so ausweichen, bei den Jüngeren von uns und den Auszubildenden sind Sie der Held der Woche." Die Aurorin schmunzelte wieder und dachte an ein paar Mädchenn, die kichernd und schwärmend in einem Winkel des Zimmers gesessen hatten und darüber geschwatzt hatten, wie unheimlich männlich sie es fanden, dass Damian das ausgehalten hatte, diese Schmerzen und dass sie hoften, dass ihm nicht mehr passiert sei, denn er sah ja so unglaublich gut aus und sei so mysteriös und höflich. Sophie hatte darüber nur den Kopf geschüttelt. Ja, er mochte sehr höflich sein und, wenn diese Mädchen das sagten, auch wahnsinnig attraktiv, aber das machte ihn nicht zu einem Helden. Auch es wahrlich bewundernswert war, mit welcher Leichtigkeit der doch recht junge Auror diese Masse an Schmerzen aushielt. Sophie hätte nicht gewusst, was sie gemacht hätte. Doch wenn es weiterhin mit der Betrauung von Aufträgen für sie so aussah, wie jetzt, würde es auch garantiert nie dazu kommen. Fast entschlüpfte Sophie ein Seufzen, doch noch hielt sie es zurück. "Ich glaube kaum, dass es sich schrecklicher anhört, als es ist, ich glaube nur, dass Sie es eindeutig besser wegstecken, als so manch einer glaubt. Ein paar der Frischlinge wollten Sie unbedingt am Krankenbett besuchen und ein bisschen bemuttern. Sophie schmunzelte. "Und wieder andere waren äußerst eifersüchtig, dass ich Sie abholen sollte. Von wegen, dass ich doch gar nicht sehe, was für einen Leckerbissen da vor mir habe." Die Aurorin konnte das Grinsen gerade noch zurückhalten, doch ihre Mundwinkel zuckten verdächtig. Aber dann kommen Sie mal, Held der Woche. Ausgenommen, Sie wollen das Krankenhaus noch länger mit ihrer Anwesenheit beehren." Sie stieß sich von dem Pfosten ab und hielt Damian die Hand hin, damit er sich hochziehen konnte. Ein wenig maskulin kam sie sich dabei schon vor, aber was soll's. Das machte ja nichts. Immerhin war sie an Statur und Bewegungsart eindeutig als weiblich zu identifizieren. "Am Ende verdrehen Sie noch einer Schwester den Kopf." Nun konnte sie das Grinsen nicht mehr zurückhalten und verschmitzt erschien es auf ihren Lippen. Ja, das konnte man ihm wirklich zutrauen.

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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   So Aug 07, 2011 2:07 pm

Bei den Jüngeren. Er wusste genau, wen sie da meinte, wer ihn da bemuttern wollte. Die weiblichen Auszubildenden hatten sowas wie eine Schwärmerei für ihn entwickelt, die er nicht verstand. Okay, in irgendeiner Art und Weise schon.
Er war immer ziemlich ruhig und half gern den Neulingen und er wusste, dass er ziemlich gut aussah, was er aber auch nicht übertrieb. Vincent war in dieser Hinsicht viel schlimmer als er. Er war sowas wie der Bad Boy von ihnen beiden, er hielt sich lieber zurück.
Stirnrunzelnd sah er zu ihr hoch. Wie das wohl war, nur mit Stimmen zu sprechen? Konnte sie sich überhaupt vorstellen, wie ihr Gesprächspartner aussah?
Nachdenklich rieb er sich über den Arm, bevor er aufstand.
"Wie... ist das... haben Sie, ein eigenes Bild von den Menschen im Kopf oder gibt es nur die Stimmen für Sie?" fragte er offen, als er nur neben ihr stehen blieb und auf den nicht Rest einging. Was dachte sie von ihm? Er verdrehte den Frauen doch nicht absichtlich den Kopf... in Ordnung, wenn er es wollte, dann schon, aber bestimmt nicht einfach so aus Spaß. "Nur... weil Jemand gut aussieht, muss er nicht jeden den Kopf verdrehen, sonst müssten sie sich auch an die Nase fassen Sophie" sagte er leicht schmunzelnd. Sie war hübsch, das konnte man nicht leugnen, aber vielleicht wusste sie es nichtmal selbst. Sie war nicht eine dieser Püppchen, die aussah wie jede andere. Und ihre Schwäche machte sie für ihn nur interessanter, er bewunderte sie fast dafür, dass sie sich davon nicht unterkriegen liess.
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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   So Aug 07, 2011 2:35 pm

Sophie ließ die Hand wieder sinken, als sie spürte, dass er von selbst aufstand. Der Arm schien zwar verheilt zu sein, doch ganz wohl war Damian offenbar noch nicht. Wie das war? Nur mit Stimmen zu sprechen? Normal. WIe immer. "Ich war schon immer blind. Ich weiß nicht, wie Farben aussehen, ich weiß nicht, was grünes Graß ist oder der blaue Himmel. Ich weiß nur, dass Gras frischgemäht viel besser reicht und der Himmel grau sein muss, wenn Regen bevorsteht und die Luft um einen drückend wird." Die Aurorin lächelte sanft und ihre Augen auf Damians Schlüsselbeine gerichtet. "Ich erkenne die verschiedenen Leute an Gerüchen, die Art, wie sie sprechen, welche Aura sie umgibt, welche Atmosphäre. Wie sie sich anfühlen, ja, so dämlich das klingt." Sophie zuckte mit den Schultern. "Ich bin ja dran gewohnt."
Sie musste sich dann selbst an die Nase fassen? War das etwa ein Kompliment? Sophie lächelte. "Vielen Dank, Damian, aber davon bekomme ich nicht so viel mit, von daher bin ich eher ungeübt darin, Männern den Kopf zu verdrehen. Im Gegensatz zu Ihnen. Bei Ihnen scheint ja die bloße Anwesenheit die Frauen um den Verstand zu bringen."" Ihr Lächeln wurde breiter. Vor allem bei dem Gedanken an all die Auszubildenden, die ihm immer flüsternd hinterherliefen, nur um ihn weiterhin anzuschmachten. SIe strich sich die dunklen Locken von der Schulter, als sie sie abermals auf der Haut kitzelten.
"Also auf auf, Junger Mr. Hartnett. SIe wollen doch hier nicht ewig versauern.", wechselte sie rasch das Thema. Sie wollte sich nicht unnötig bei Diskussionen über ihre Blindheit oder über das Aussehen von ihr und anderen aufhalten. Das langweilte auf Dauer.

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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   So Aug 07, 2011 3:26 pm

Er hörte ihr mehr als interessiert zu, während er seine Hände in die Hosentaschen schob. Man hatte ihn zwingen wollen, so ein komisches Nachthemd anzuziehen, aber dagegen hatte er sich mit allem gewehrt. Er war zwar zumeist der ruhige, was nicht hiess, dass er nicht auch sehr durchsetzungsstark sein konnte.
"Ich finde das nicht, dass das dämlich klingt... Ich denke, dass wir das alle unterbewusst mitbekommen, aber die meisten verdrängen das..." verwirrt strich er sich durchs Haar. Er merkte, dass es ihr unangenehm war, was er bedauerte, denn er fand das Thema mehr als interessant und hätte ihr gern weitere Fragen gestellt und vergaß fast schon fast seine guten Manieren. Das war eben seine Schwäche, er musste fremde Sachen erkunden, er musste alles erforschen, er hasste es, etwas nicht zu wissen. Das konnte ihn nicht loslassen.
"Ich bemühe mich ja, nicht ganz so unwiderstehlich zu sein. Haben wir denn einen Puffer? Ich muss unbedingt etwas essen, seit gestern mittag habe ich nichtsmehr essen und das Essen hier ist furchtbar grausig... Und ich würde mich sehr freuen, wenn sie mich begleiten, Sophie.... ausser meine Fragen haben Sie jetzt völlig gequält" sagte er auf seine charmante, höfliche Art und Weise die wohl eher wieder seiner Art entsprach.
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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   So Aug 07, 2011 7:22 pm

Es hatten schon viele über ihre Antworten gelacht, wie sie sich zurechtfinde. Allein bei dem Wort Geruch hatten viele einen Schnuppernden Hund oder ähnliches nachgemacht, dabei hatte Damian Recht. Ziemlich viel von dem, woran Sophie ihr Gegenüber erkennen konnte, war auch für Sehende vorhanden, doch durch den starken Sehsinn wurde es verdrängt. "Stimmt, Sie haben Recht, Damian." Sophie lächelte. "Viele Leute wissen gar nicht, dass durch zum Beispiel den Geruch ein ganz anderer Eindruck von Personen auf sie entsteht." Jetzt war sie schon wieder zu dem Thema zurückgekehr. Doch Damian schien das gar nicht zu stören, im Gegenteil, es schien ihn ziemlich zu interessieren. Dann kam er zum Thema Essen. Ja, das war eine gute Idee, Sophie musste gestehen, sie hatte auch noch nicht gefrühstückt, denn sie war mit Papierkram betraut gewesen und hatte dann Damian abholen müssenn. "Doch, wir haben noch Zeit. Ist sowieso nichts los und man munkelte ja, dass man Ihnen den Arm abnehmen müsse, von daher hat man Sie heute gar nicht eingeplant glaub ich. Von mir ganz zu schweigen." Ein Hauch Bitterkeit schwang in Sophies Stimme mit, doch wurde sie übertüncht von Scherzhaftigkeit. "Also werde wir wohl etwas essen. Wenn die Schwestern Sie überhaupt gehen lassen."
Die Aurorin zwinkerte und schenkte ihm dann ein strahlendes Lächeln. "Nein, ich bin Ihrer Fragen noch nicht überdrüssig, keine Angst." Sie schob ihre Hände wieder in die Hosentaschen und ging zielstrebig zur Tür, griff nach der Klinke, spürte das kühle Metall. "Also kommen Sie, sonst müssen sie am Ende doch noch hierbleiben."

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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   So Aug 07, 2011 7:52 pm

Er war etwas überrascht, dass sie selbst wieder auf das Thema zurückkam, da er doch den Eindruck gehabt hatte, dass sie es als unangenehm empfand. Dass sie so überrascht war, was er über den Geruch gesagt hatte, fand er fast niedlich. Sicher beschäftigten sich nicht viele Menschen damit nicht.
"Ich denke schon, dass es einige Menschen wissen, es ihnen aber unangenehm ist, da das schnüffeln von anderer Menschen Körpergerüche eher als animalisch und nicht gerade als taktvoll empfunden wird. Das ist eben eher so eine Sache der Erziehung. Man möchte sich eben nicht mit einem Tier gleichstellen, dass sich viel mehr auf den Geruchssinn verlässt. Das ist die allgemeine Meinung dazu, denken Sie nicht, dass ich das von Ihnen denke" erklärte er ruhig. Er war ein verdammter Klugscheisser und das wusste er auch, aber so war er nunmal.
"Den Arm... ab? Um Gottes Willen, dann würde ich mich selbst umbringen... Sophie, mir gehts gut und mich hält niemand ab, hier rauszugehen, wenn sie sich vergewissern wollen, dürfen Sie gern meinen Arm abtasten, Sie haben freie Tasterlaubnis... aber nur ganz allein Sie, das ist eine große Ehre" sagte er witzelnd, aber mit einem bestimmten Ernst in der Stimme, als er ihr zur Tür folgte. Eigentlich bat er Damen gern den Arm an, aber er grübelte, wie er das höflich umsetzen sollte, wo sie doch nicht sah, dass er den Arm anbat. Danach zu fragen fand er unheimlich peinlich und einfach ihre Hand zu nehmen und bei sich einzuharken, fand er so unhöflich, dass es die ganze höfliche Geste kaputt machte und so grübelte er etwas niedergeschlagen, während er sie beobachtete. Es ärgerte ihn wirklich und es liess ihn nicht los, es war in seiner Erziehung drin und er konnte es auch nicht einfach sein lassen, aber er fand keinen Ausweg aus seiner Lage.
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Sophie Campbell

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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   Di Sep 06, 2011 9:36 pm

Das leuchtete Sophie irgendwie ein. Sie mochte zwar auch nicht auf ein Tier hinabgestuft werden - wobei ihrer Meinung nach, die Tiere viel intelligenter lebten als die kriegsüchtigen Menschen - aber dennoch war der Geruchsinn sehr viel wichtiger als manche Menschen glauben mochten und sie, als Blinde, war sogar meist darauf angewiesen. Mitunter natürlich. Dennoch konnte sie nach dem Einschub Damians, er wäre natürlich ganz anderer Meinung, das Schmunzeln nur schwer verbergen. Es stahl sich sogar aus einem Mundwinkel hinaus, doch so schnell es gekommen war, war es auch schon wieder verschwunden. Irgendwie klang aus Damians Stimme manchmal etwas belehrendes heraus, sodass sich Sophie immer ein klein wenig unterbelichtet dargestellt vorkam. Doch vermutlich wollte er das gar nicht. Oder? Bei diesen verkorksten Auroren konnte man nie wissen!
Welch sarkastische Selbstironie.
Niemand würde ihn aufhalten, hier herauszukommen? Sophie lenkte ihre Aufmerksamkeit wieder rasch auf ihren Kollegen. "Ach, niemand könne Sie auhalten? Ich kenne da so einige Krankenschwestern, die Methoden hätten, Sie aufzuhalten. Offenbar sind sie noch nicht mit den Waffen einer Frau bekannt gemacht worden.", schmunzelte sie weiter, bezweifelte jedoch, dass Damian noch Jungfrau war. So, wie der offenbar aussehen musste, wenn man dem Gekicher der Auszubildenden trauen durfte. Und er hatte den Gentleman-Ruf schlechthin. Und, das musste man Damian lassen, das war er. Ein wahrer Gentleman. Wenn auch ein klugscheißerischer.
"Oh, wenn ich schon das Privileg habe, sollte ich das wohl ausnutzen, nicht wahr?"
Diesmal konnte sie das Schmunzeln nicht am Fliehen hindern und es mogelte sich nach draußen. Sie öffnete die Tür, ehe sie einen Schritt auf Damian zutrat und nach seinem Arm fasste. Dass sie jetzt nur noch ungefähr sieben Zentimeter vor ihm stand war ihr erstmal gar nicht bewusst. Natürlich spürte sie die Wärme, die von Damian ausging, und auch sein Duft war stärker geworden, wurde jedoch von dem Krankenhausgeruch übertüncht. Vorsichtig tastete sie erst Damians Unter- und dann seinen Oberarm ab. Die schlanken Muskeln konnte man gar nicht missachten. Langsam schüttelte sie den Kopf. "Also Damian, es tut mir sehr Leid, aber ich kann Sie so nicht auf sich allein gestellt nach Hause gehen lassen. Vielleicht sollten Sie lieber hier bleiben...oder mit zu mir kommen."
Sie blickte aus großen hellblauen Augen auf und schaffte es sogar, Damians Blick einzufangen. Ihre langen Wimpern warfen schatten auf ihre Wangenknochen. Sie trat noch einen Schritt auf Damian zu, sodass sich ihre Oberkörper nun fast berührten.
"Und jetzt stellen Sie sich vor...ich würde ein Krankenschwesternoutfit tragen und Ihre Traummaße besitzen.", hauchte die Dunkelhaarige mit betont verführerischer Stimme. "Und sie würden bestimmt hier bleiben."
Nun konnte sie das Schmunzeln beielibe nicht mehr zurückhalten und es huschte einfach über ihre Lippen., als sie den sanften Griff um Damians Oberarm löste und die Hände zurückzog.
"Jetzt kommen Sie schon"
Sie lächelte und nickte in Richtung Tür. "Sonst bleiben sie schlussendlich wirklich noch hier und ich bin umsonst gekommen"

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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   Di Sep 06, 2011 10:15 pm

Er hob belustigt die Braue.
"Was sollen das für Methoden sein? Wenn ich den Willen habe, kann mich keiner daran hindern, zu gehen. Letztenendes bin ich ein freier Mensch und darf gehen, wohin ich will. Das ist genauso, wie ich den Willen habe, zu überleben und damit habe ich es bis jetzt immer geschafft" seine Stimme klang belustigt, aber es schwang ein gewisser Trotz mit. Es beleidigte seinen Stolz schon ein wenig, dass sie so von ihm dachte, aber er wollte es auch nicht zu sehr zeigen.
Er folgte ihr zur Tür, immer noch zu sehr am Grübeln über seinen Plan, da vergaß er den Gedanken, als sie überraschenderweise auf seinen kleinen Scherz einging. Sie drehte sich um, mit einem entzückenden Schmunzeln auf den Lippen. Er sah sie schon etwas verdattert an. Arme Sophie... sie war so wunderschön und wusste es nicht. Sicher hatte sie Gott mit der Blindheit gestraft, damit sie nicht Eitel wurde, wenn sie in ihr Spiegelbild blickte wie der junge Narziss.
Er blieb ganz still stehen, als sie seinen Arm berührt und langsam entlang fuhr. Irgendwie war es ein total seltsames Gefühl, als würde das erste Mal eine Frau ihn anfassen. Es war neu, anders und Damian wusste nichts weiter, als stillzustehen. Er hatte zuviel Respekt vor Sophie, als würde sie zerbrechen, würde er sie falsch anfassen. Als würde sie in Scherben zerspringen, wie ein Vogel aus Glas, welches ein kleines Kind umstiess, weil es nicht wusste, was es tun sollte.
Aber das war falsch von ihm, Sophie anders zu behandeln, nur weil sie blind war. Sie war eine Frau wie jede Andere. Naja nicht ganz.
"Sophie... Traummaße muss ich mir nicht vorstellen" sagte er fast etwas zu befangen.
Scharf sog er die Luft ein, als er ihrer Hand hinterhersah. Was jetzt folgte, war wohl eine Kurzschlussreaktion, aber er griff nach ihrer Hand und hielt sie sanft fest, um sie um seinen Ellebogen zu führen und sie bei sich einzuharken.
"Darauf muss ich bestehen, Sophie"

[tbc. tropfender Kessel]
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Sophie Campbell

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BeitragThema: Re: Verletzungen durch Tierwesen   Di Sep 06, 2011 10:57 pm

Auf die Nachfrage hin musste Sophie schließlich wirklich grinsen. War er wirklich so naiv oder stellte er sich nur so? Oder stand er schlichtweg auf dem Schlauch?
"Ich hoffe doch, dass ich Sie über derartige Methoden aufklären muss, Damian, denn ich bin mir sicher, das haben mir Ihre Eltern schon abgenommen.", schmunzelte die Aurorin und strich sich ein paar ihrer Haare zurück über die Schulter. Sie sollte sie echt mal wieder abschneiden...oder hochbinden.
Auf ihren Scherz hin, von dem Sophie im ersten Moment dachte, er würde mitspielen, jedoch auf seinen leichten Trotz hin, schon die ersten Zweifel bekommen hatte, schwieg Damian verdutzt und rührte sich gar nicht. Vermutlich sah er sie skeptisch an oder verdrehte die Augen. Doch dann... vernahmen ihre feinen Ohren ein Kompliment?
"Vielen Dank, Damian, aber sind wir mal ehrlich. Ich bin eine Bohnenstange.", Sophie lachte, aber dennoch schenkte sie dem Auroren ein Lächeln. Charmant. Sehr charmant.
Als sich die Dunkelhaarige umdrehen wollte, hörte sie nicht nur, wie Damian scharf die Luft einsog, sondern spürte auch schon im nächsten Moment, wie er ihre Hand packte. Verwirrung spiegelte sich in Sophies Gesicht wieder, doch rasch klärte Damian die Situation auf.
Fröhlich hakelte sich die Aurorin bei ihrem Kollegen ein. "Wie überaus aufmerksam, charmant und zuvorkommend von Ihnen, Mr. Hartnett.", säuselte Sophie, lächelte verschmitzt gen Damians Gesicht, ehe sie sich wie von selbst seitlich an seine Seite schmiegte und mit ihm das Hospital verließ.

tbc: Der tropfend Kessel

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